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nächsten Text: Gott bewahrt den Menschen vor dem größten Leid vorherigen Text: Gott bekleidet den Menschen I Archiv Datum: Mittwoch, 30.11.2005 Bibelstelle: 1.Mose 3,21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott bekleidet den Menschen II 1.Mose 3,21 Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie. Die Menschen hatten sich selbst Schürzen aus Feigenblättern gemacht (V. 7). Gott aber »macht Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an«. Das Geschenk dieser Bekleidung ist auf dem Hintergrund des Todes entstanden. Denn Fellkleidung setzt die Tötung von Tieren voraus. Nicht der Mensch musste am Tag des Ungehorsams sterben, sondern Tiere mussten ihr Leben lassen, damit die Menschen bekleidet werden konnten. Auch wenn Adam und Eva die Wirklichkeit ihres eigenen Todes vor Augen hatten (V. 19), durften sie weiterleben. Gott gab seinen Menschen die Chance, vor ihm und mit ihm zu leben, um dem »anderen Tod«, dem ewigen Getrenntsein von Gott, zu entgehen. Aus diesem Grund hält Gott für uns noch eine ganz andere Garderobe bereit: die »Kleider des Heils« und »den Mantel der Gerechtigkeit « (Jes. 61,10; vgl. Sach. 3,3-5). Die unvergleichliche Geschichte dazu hat Jesus in Lukas 15,11-24 erzählt. Wie der Vater im Gleichnis, so ist der Vater im Himmel. Sehnsüchtig wartet er auf unsere Heimkehr. Und wenn wir kommen, freut er sich und nimmt uns liebevoll auf. Er macht uns zu Söhnen und Töchtern seines Hauses: Wir dürfen die Schmutzkleider unserer Sünde ablegen, das Festkleid des Heils anlegen und uns den Siegelring der Sohnschaft anstecken lassen (vgl. Eph. 1,13.14). Dieses neue Vater-Sohn-Verhältnis macht uns stark, zur Ehre des Vaters zu leben und im Auftrag des Vaters zu handeln. »Deshalb beten wir, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet, um des Herrn würdig zu wandeln, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, gekräftigt zu allem Ausharren und aller Langmut, mit Freuden dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht« (Kol. 1,9-13).
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