Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

04.11. David in der Zwickmühle

03.11. Die Krise III

02.11. Die Krise II

01.11. Die Krise I

31.10. Die Werbung des Feindes

31.12. ER hat alles recht gemacht

30.12. Die Zeit mit Gott ist niemals verlorene Zeit

29.12. Land einnehmen!
 
nächsten Text: Die Krise I
vorherigen Text: ER hat alles recht gemacht
Archiv



Datum: Dienstag, 31.10.2006
Bibelstelle: 1. SAMUEL 26, 21-25
Autor: Aidlinger Bibellese
Thema: Die Werbung des Feindes

1. Samuel 26
21 Und Saul entgegnete: Ich habe gesündigt! Komm zurück, mein Sohn David! Ich will dir nicht noch länger etwas Böses antun, weil mein Leben heute in deinen Augen teuer gewesen ist. Siehe, ich habe töricht gehandelt und mich sehr schwer vergangen!
22 Und David antwortete und sagte: Siehe, hier ist der Speer des Königs! Es komme einer von den Leuten herüber und hole ihn!
23 Und der HERR wird jedem seine Gerechtigkeit und seine Treue vergelten. Denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben, ich aber wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen.
24 Siehe, wie dein Leben heute in meinen Augen hochgeachtet gewesen ist, so möge mein Leben hochgeachtet werden in den Augen des HERRN, und er möge mich erretten aus aller Bedrängnis.
25 Und Saul sagte zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es sicher ausrichten und zustande bringen. Und David ging seines Weges. Saul aber kehrte an seinen Ort zurück.

»Komm zurück, mein Sohn David!« Lass doch alles wieder so sein, wie es früher war, als du mir auf der Harfe vorspieltest und für mich in den Kampf zogst. Habe keine Angst, ich tue dir nichts! Lass alles vergeben und vergessen sein! – Möglicherweise wäre David nur zu gern darauf eingegangen. Er und seine Begleiter wollten endlich in Frieden und unbehelligt im Land ihrer Väter wohnen. Konnte er dem Bekenntnis des Königs trauen und seine Einladung annehmen? Das Angebot Sauls war gewiss verführerisch (vgl. Matth. 4, 8-10). Es wäre so einfach gewesen, sich die Hand zu geben und alles gut sein zu lassen. David ahnte aber, dass dieser Handschlag ihn dem sicheren Tod ausgeliefert hätte. Denn der Geist, der von Saul Besitz ergriffen hatte, kämpfte dafür, die Pläne Gottes scheitern zu lassen, gemäß derer kein anderer als David König über Israel werden sollte. Nein, David traute Saul nicht über den Weg. Dennoch konnte der König seinen Speer ruhig wiederhaben, wenn ihn jemand abholte (V. 22).

Zweimal hatte David Saul verschont, weil er dessen Leben hoch achtete (V.24). Wer aber hatte Acht auf sein Leben? »Der Herr möge mich erretten aus aller Bedrängnis.« David konnte sich keinem Menschen anvertrauen. Er war völlig auf Gott geworfen. Nur bei ihm fand er Hilfe und Rettung. Daran änderte auch das Abschiedswort Sauls nichts (V. 25). Segensworte aus dessen Mund entbehrten jeder Aufrichtigkeit. (Lies Ps.34,20; 37,39.40; 62,1-8.) – Wir sind nicht weniger auf Gott geworfen. Doch ist auch für uns gesorgt: »Ihr habt (durch Christus) die Welt überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist« (1. Joh. 4, 4).


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto