Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

05.04. »Mich dürstet!«

04.04. "Mein Gott, mein Gott, warum?"

03.04. »Siehe, dein Sohn! – Siehe, deine Mutter!«

02.04. »Heute mit mir im Paradies«

01.04. »Vater, vergib ihnen«

31.03. Jesus ringt um religiöse Menschen XII

30.03. Jesus ringt um religiöse Menschen XII

29.03. Jesus ringt um religiöse Menschen XI
 
nächsten Text: »Heute mit mir im Paradies«
vorherigen Text: Jesus ringt um religiöse Menschen XII
Archiv



Datum: Sonntag, 01.04.2007
Bibelstelle: LUKAS 23, 34; JESAJA 53, 12; MATTHÄUS 5, 44
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: »Vater, vergib ihnen«



Lukas 23
34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los [darüber].

Jesaja 53
12 Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Grossen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen liess. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.

Matthäus 5
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.

Die letzten Tage vor seinem Tod waren für Jesus besonders schwer: Das tiefgründige Unverständnis der Jünger für die Passion ihres Herrn (Luk. 18, 31-34; Joh. 18, 11), die Schläfrigkeit und Kraftlosigkeit (Matth. 26, 40), ihre Selbstüberschätzung (Luk. 22, 24), Verleugnung, Verrat, Flucht (Matth. 26, 56). Dann der Prozess, das Todesurteil und die Hinrichtung – eine Flut von Lügen, Demütigungen, Misshandlungen, Brutalitäten ergießt sich hemmungslos über den zum Tod am Kreuz Verurteilten. Und Jesus? Er hat all das Unrecht und das Schwere, die Gemeinheiten und Quälereien, in das eine Wort »Vater!« zusammengefasst. »Vater«, das ist sein erstes und das ist sein letztes Wort am Kreuz. »Vater«, »heiliger Vater«, »gerechter Vater«, »mein Vater« – so ehrfurchtsvoll, so vertrauensvoll, so hingebungsvoll war der Sohn seinem Vater zugewandt (Joh. 17, 11. 25; Matth. 26, 39). Auch jetzt am Kreuz hat der Sohn sich ganz mit dem Willen des Vaters zusammengeschlossen. »Nicht, wie ich will, sondern wie du willst«, und was der Vater wollte, das wollte auch der Sohn – aus Liebe zum Vater und aus Liebe zu uns.

»Vater, vergib ihnen!« Den Spöttern und den Gleichgültigen, den Mördern und den Achtbaren, den Stolzen und den Verzagten. »Vergib ihnen!« – behandle mich, wie sie es verdient haben. Lege mir die Strafe, die sie nicht ertragen können, auf. Vollstrecke an mir ihr Todesurteil. »Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!« Wissen sie es wirklich nicht? Äußerlich gewiss – nicht aber in ihrem Herzen. Es ist uneinsichtig, unverständig, unbußfertig – »ein trotzig und verzagt Ding« (Jer. 17, 9). Vater, es muss ein Wunder geschehen, sonst gehen sie alle verloren. Vergib ihnen: die Sünden von gestern, die Sünden dieses Tages, die Sünden von morgen und von übermorgen. Wir vertiefen uns aufmerksam in das Gebet Davids: Psalm 32, 1-11.




 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto