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nächsten Text: »Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.« vorherigen Text: »Mich dürstet!« Archiv Datum: Freitag, 06.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 19, 30; HEBRÄER 5, 7; OFFENBARUNG 1, 18 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: »Es ist vollbracht!« Johannes 19 30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. Hebräer 5 7 Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod erretten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden Offenbarung 1 18 und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Von außen besehen, sind die unsagbaren Qualen von Jesus beendet. Die Feinde haben ihren Triumph, aber der Sieg gehört Jesus! Die Gegner haben einen Etappen-Sieg erreicht, Jesus hingegen hat den ganzen Sieg errungen. »Es ist vollbracht!« Das ist • ein heilsgeschichtliches Wort. Hier erfüllt sich das »erste Evangeliumswort« in der Bibel, die überaus gute Nachricht vom Nachkommen der Frau, der der Schlange »den Kopf zermalmen wird« (1.Mose 3, 15). Dieser Sieg ist eine unumstößliche, eine gesicherte und ewig gültige Tatsache – bis hin zur endgültigen Verurteilung und Verbannung Satans. • ein seelsorgerliches Wort. Der Sieg auf Golgatha ist vollbracht, aber noch nicht vollendet. In dieser Spannung leben wir. Auch wenn Sünde, Tod und Teufel immer noch ihr grausames Unwesen treiben, dürfen wir Augenblick für Augenblick mit dem Siegesruf »Es ist vollbracht!« leben. Wir werden gerüttelt und geschüttelt von der Macht des Bösen, wir gehen durch Krankheits- und durch Leidenstiefen und geraten auch noch in Sündennöte – und doch gilt der errungene Sieg unseres Herrn. Er ist vollbracht. Es gehört zur Jesus-Art, »dass er das Neue langsam siegen lässt, damit das Alte nicht weggezaubert werde, sondern von innen heraus seine Überwindung empfange« (H. Bezzel). Wenn Sorgen und Erinnerungen an alte Niederlagen uns bedrängen, wenn Ängste uns einengen, wenn »Gewohnheitssünden« uns zur Verzweiflung treiben, wenn Einsamkeit uns zu erdrücken droht, wenn unser ganzes Leben so nichtig erscheint und die Armut unserer Arbeit uns niederdrückt, kann das alles den Sieg unseres Herrn nicht aus den Angeln heben. Er hat dir das Glaubensrecht und die Hoffnungsgewalt der Liebe geschenkt, seinen Siegesruf mit ihm zu sprechen: »Es ist vollbracht!« Wir lesen betend Römer 8, 31-39.
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