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nächsten Text: »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (I) vorherigen Text: »Es ist vollbracht!« Archiv Datum: Samstag, 07.04.2007 Bibelstelle: LUKAS 23, 46 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: »Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.« Lukas 23 46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er. Ehe es von Jesus heißt »und er verschied« (wörtl. sein Leben aushauchte), vertraute er seinen Lebensgeist dem Vater an. Der Sohn übergab sich der Macht des Vaters. Jesus ist »heimgegangen«. Nicht die Erde war seine Heimat; denn »der Sohn des Menschen hat keinen Ort, wohin er sein Haupt legt« (Luk. 9, 58). Während seiner irdischen Wirksamkeit war er gewissermaßen im Vater zu Hause. »Jesus vertraute sich den Menschen nicht an; denn er wusste, was im Menschen war« (Joh. 2, 24. 25). Diese »Lebenslinie« des Herrn wird bis in seinen Tod hinein deutlich. Darum konnten der Tod und das Totenreich ihn auch nicht festhalten, weil er nie, in keinem noch so kleinen Augenblick, sich von seiner eigentlichen Heimat trennte und niemals der Sünde sein Ohr lieh. In allem war er dem Himmel, dem Vater, dem Willen des Vaters treu geblieben. Darum ist er von den Toten auferstanden, darum ging er vierzig Tage nach seiner Auferstehung für immer zum Vater in den Himmel zurück. Welch unschätzbarer Trost für uns! Wenn es mit uns zu Ende geht, geht es bei Jesus weiter. Mit unserem Tod fallen alle irdischen Türen ins Schloss, aber die Tür in den Himmel steht weit offen. Wir gehen heim zu Jesus. Das gilt für jeden, der sich ihm und seinen guten Händen anvertraut hat. Kein noch so schweres und leidvolles Sterben kann die offene Tür zu Jesus verschließen. »Der Himmel steht offen, Herz, weißt du warum? Weil Jesus gekämpft und geblutet: darum« (Verf. unbekannt). Wir mögen mit Wehmut und Schrecken an unser Sterben denken. Leg diese dunklen Gedanken und alle deine trüben Gedanken, dein sorgenvolles Denken, deine bösen Gedanken in seine durchbohrte Hand. Sie macht allen Schaden gut. Psalm 31, 1-6. 8. 9. 15-17. 20 darf auch mein persönliches Gebet sein.
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