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nächsten Text: »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (III) vorherigen Text: »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (I) Archiv Datum: Montag, 09.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 20, 19. 24; OFFENBARUNG 1, 17. 18; 2, 8 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (II) Johannes 20 19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! 24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Offenbarung 1 17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füssen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Offenbarung 2 8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde. Jesus ist auferstanden – die Wand des Todes durchbrochen, ja »zunichte gemacht«, und der Herr hat »Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht« (2.Tim. 1, 10). Welch ein Geschenk, das er den Jüngern mitgebracht hat! Noch sind sie in Trauer vermummt. Aber Jesus beschenkt sie. Noch hatten die Jünger Mühe, die vielen Ereignisse der letzten Tage und dieses Tages richtig einzuordnen. (Vgl. Joh. 20, 2b. 9. 10. 14. 15.) Erste Begegnungen mit dem Auferstandenen lassen kleine Ansätze eines neu erwachten Vertrauens erkennen (V. 8. 16. 18). Und doch zitterten die Herzen der Jünger vor Furcht und Schrecken, als sie am Abend des Auferstehungstages hinter verschlossener Tür beieinander waren. Jünger gehören zusammen, gerade dann, wenn es schwierig wird, wenn Schuld und Traurigkeit, Sorgen und Ängste die Herzen quälen. Es ist gut, dass sie beieinander sind. Aber Jesus, ihr geliebter Meister, der tragende Grund ihres Lebens und die Mitte ihrer Existenz, war nicht mehr unter ihnen. Wenn er fehlt, fehlt alles! Worauf wollen sie denn bauen – ohne ihn? Woran noch glauben – ohne ihn? Vielleicht lag hier der Grund, warum Thomas nicht »bei ihnen war«. Ohne Jesus in der Mitte bricht unser Leben, auch unser Glaubens-Leben, wie ein Kartenhaus zusammen: 1. Korinther 15, 12-20. Gott sei Dank, es gibt Hoffnung. Sie steht schon vor der Tür. Die Jünger sehen noch nichts. Aber er ist da – Jesus, der auferstandene Herr. Darum wollen wir vertrauensvoll festhalten: »Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust« (Hiob 19, 25-27).
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