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13.04. Das erste Geschenk - Friede

12.04. Jesus machte Frieden durch seinen Tod am Kreuz.

11.04. Jesus kam!

10.04. »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (III)

09.04. »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (II)

08.04. »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (I)

07.04. »Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.«
 
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Datum: Dienstag, 10.04.2007
Bibelstelle: JOHANNES 20, 19; DANIEL 3, 25
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (III)



Johannes 20
19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!

Daniel 3
25 Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer frei umhergehen mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an ihnen; und das Aussehen des vierten gleicht dem eines Göttersohnes.

Die Jünger sind beieinander. Jeder von ihnen hatte seine Geschichte der letzten Tage und Nächte mitgebracht. Wie verschieden waren ihre Erlebnisse:
• Johannes, der die Kreuzigung unmittelbar miterlebt hatte. Er hatte die letzten Worte und Atemzüge seines Meisters gehört. Auch den Todes- und Siegesschrei: »Es ist vollbracht!« Er hatte Verantwortung übertragen bekommen und übernommen (Joh. 19, 26. 27).
• Petrus, der so bitter über sich selbst enttäuscht war. Gerade in dieser Situation hielten sie an ihrer Gemeinschaft fest. Sie ahnten, dass sie einander brauchten und gerade jetzt zusammenbleiben mussten. Sicher hatten sie auch Angst, sich im Land zu bewegen. Sie hielten »die Türen verschlossen aus Furcht vor den Juden«. Es handelte sich um eine durchaus begründete Furcht – nicht nur wegen der jüngsten Ereignisse, immer wieder begegnet uns diese »Furcht vor den Juden«. (Vgl. Joh. 7, 10-13; 9, 20-22.) Jene Juden, die Jesus als ihren Messias ablehnten und darauf drangen, ihn zu beseitigen, drohten den Jesus-Anhängern mit der Ausstoßung aus der Synagoge (Synagogen-Bann). Damit verbanden sich Ausschluss aus dem Judentum, Trennung vom Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, Verlust aller Menschenrechte und Nachstellung der Behörden. Dieses schwere Schicksal hatte unlängst der Herr seinen Jüngern angekündigt (Joh. 16, 2). Wer würde da nicht das große Zittern bekommen?

Angst engt das Leben ein. Angst nimmt den Sauerstoff zum Atmen. Es ist wie in einem Bunker. Man kann sich nicht mehr frei bewegen. Die Seele ist geknickt, die Hoffnung glimmt nur noch dumpf vor sich hin. Da geschieht das Unerwartete: Jesus kam »und trat mitten unter sie«. Zum rechten Zeitpunkt ist er da. »Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich . . . deine Rechte wird mich retten« (Ps. 138, 7; lies Ps. 138, 8; 66, 12; 91, 4; Jes. 43, 2).




 

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