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11.04. Jesus kam!

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09.04. »Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.« (II)

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Datum: Mittwoch, 11.04.2007
Bibelstelle: JOHANNES 20, 19; JESAJA 66, 12a
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus kam!



Johannes 20
19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!

Jesaja 66
12a Denn so spricht der HERR: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach. Und ihr werdet saugen.

»›Jesus kam!‹ So schlicht, so unspektakulär tritt Jesus zu seinen Jüngern. Er trat mitten unter sie. Vielleicht saßen die Jünger im Kreis beieinander. Wie kann Jesus bei verschlossenen Türen hereinkommen? Antwort: Sein Auferstehungsleib ist nicht materieller Art gewesen und nicht mehr wie ein irdischer Körper an Raum und Zeit gebunden« (G. Maier; vgl. V. 26). Jesus spricht seine erschreckten Jünger an, die versagt hatten, die geflohen waren, als es darauf ankam, zu ihrem Herrn zu stehen: »Friede sei mit euch!« Keine Korrektur, keine Ermahnung, keine Zurechtweisung, kein enttäuschter Unterton. Frieden – den brauchten sie, jeder Einzelne von ihnen und sie alle miteinander. Dieser Friede fehlte ihnen. Und so sprach dieses vertraute Wort »shalom« hinein in ihre Situation. Shalom – das sagten an diesem Tag Tausende zueinander. »Jesus spricht den Gruß, den er wie jedermann bei jeder Begegnung sprach, der aber jetzt in seinem Munde das ganze Evangelium in sich hat« (A. Schlatter). »Friede euch!« – ein echtes Trostwort in einer trostlosen Lage. Hier wird deutlich, dieser Friede wird von Jesus selber hergestellt und ist ein Geschenk von ihm. Mehr noch, Christus selbst wird der Friedensfürst seiner Jünger. »Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch (durch das Opfer seines Leibes) abgebrochen« (Eph. 2, 14; vgl. Jes. 9, 5. 6). Finstere Mächte sollen die Jünger nicht länger quälen, ihre Herzen nicht länger beunruhigen, verletzen, zerreißen. Sie sollen im Frieden ihres Herrn geborgen sein. Hier erfüllt sich das Wort des Propheten: »Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt« (Jes. 53, 5; lies Ps. 62, 2. 3; 131, 2; Phil. 4, 7; Kol. 3, 15; 2. Thess. 3, 16).


 

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