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Datum: Donnerstag, 12.04.2007
Bibelstelle: JOHANNES 20, 19; RÖMER 5, 1
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus machte Frieden durch seinen Tod am Kreuz.



Johannes 20
19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!

Römer 5
1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Wir sind durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen. Zwischen Gott und uns steht nichts mehr. Wir haben Frieden mit ihm. Das Opfer des »Lammes Gottes« ist vor Gott rechtsgültig, voll und ganz von ihm anerkannt. Das hat der Vater durch die Auferweckung seines Sohnes bestätigt. Was bedeutet das für uns? »Wenn ich im Gericht vor den Thron Gottes treten muss und er mich fragt: ›Wer bist du?‹, dann wird, noch ehe ich meinen Mund auftun kann, der Verkläger statt meiner antworten und sagen: ›Herr, ich habe die Chronik seiner Vergangenheit in meiner Hand. Hier ist die Liste der Heimlichkeiten in seinem Leben, von denen kein Mensch weiß. Hier sind die Worte, mit denen er verleumdete, wehtat und tötete. Hier ist aufgezeichnet, wo er geschwiegen und nichts unternommen hat, als sein Nächster auf ihn wartete. Herr, hier ist das Psychogramm seiner Eifersüchte, seines Hasses, seines Neides, seiner Gier. Das war dieser Mensch, Herr, das ist seine Vergangenheit, so wie ich sie kenne und keiner seiner Mitmenschen, vor denen er Theater gespielt hat. Das ist er, weil das seine Vergangenheit ist.‹ Wenn der große Verkläger so gesprochen hat, wird etwas Wunderbares geschehen. Dann sagt Gott, der Gerichtsherr: ›Hör auf mit deinen Attacken. Wenn ich frage, wer dieser Mensch da ist, will ich nicht wissen, was er getan hat, denn seine Vergangenheit ist durch das Opfer meines Sohnes durchgestrichen‹« (P. W. Schäfer). »Wenn der Kläger mich verklagt, Christus hat mich schon vertreten; wenn er mich zu sichten wagt, Christus hat für mich gebeten. Dass mein Mittler für mich spricht, das ist meine Zuversicht« (C. B. Garve). (Lies Luk. 22, 31. 32; Joh. 17, 15; Offb. 12, 10; 20, 10.)


 

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