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nächsten Text: Das zweite Geschenk - Freude (I) vorherigen Text: Jesus machte Frieden durch seinen Tod am Kreuz. Archiv Datum: Freitag, 13.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 20, 19; JESAJA 26, 3 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das erste Geschenk - Friede Johannes 20 19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Jesaja 26 3 Bewährten Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden, weil er auf dich vertraut. Die Friedenszusage des Herrn erinnert zunächst an den Segen, den der Hohepriester auf das Volk Gottes legte. Wir lesen 4. Mose 6, 24-27. Ist uns aufgefallen, wie eng hier der Segen Gottes mit seinem Frieden verknüpft ist? Die Zusagen beginnen mit dem Segen Gottes (V. 24) und enden mit dem Frieden Gottes (V. 27). Unter seinem Segen kommen wir zum Frieden. Die Reihenfolge der Tätigkeiten Gottes im Aaronitischen Segen zeigt uns den Weg: • Der Herr behütet und beschützt. Bei ihm sind wir geborgen. In allen Bedrängnissen schenkt er Frieden. • Der Herr wendet uns sein leuchtendes Angesicht zu. Wir müssen nicht an seiner Heiligkeit verbrennen. Denn er lässt seine Gnade über uns walten. So kommen wir zum Frieden. (Lies 2. Mose 34, 6; Ps. 86, 15; 103, 8-13; Luk. 1, 68. 78. 79.) • Gott erhebt sein Angesicht über uns. Er ist erhaben über allem, was uns Not bereitet. Erhaben über Schuld und Sünde. Erhaben über den Problemknoten unserer Sorgen. So kommen wir zur Ruhe, zum Frieden. Der Friede, den Jesus schenkt, erinnerte die Jünger auch daran, was der Herr ihnen kurz vor seinem Tod eingeprägt hatte: »Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht! . . . Das habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden« (Joh. 14, 27; 16, 33). Wir merken, mit Sterben und Auferstehen des Herrn beginnt die wahre »Shalom-Zeit«, die »Heils-Zeit, die den endzeitlichen Segen für das ›Volk des Eigentums‹ mit sich bringt« (G. Maier). Menschen, die ein Eigentum Gottes geworden sind, hat er auch berufen, Segen zu empfangen und weiterzugeben. (Vgl. 1. Petr. 2, 9; 3, 9.)
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