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nächsten Text: Das zweite Geschenk - Freude (II) vorherigen Text: Das erste Geschenk - Friede Archiv Datum: Samstag, 14.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 20, 20; APOSTELGESCHICHTE 4, 9. 10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das zweite Geschenk - Freude (I) Johannes 20 20 Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Apostelgeschichte 4 9 Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem [Namen] steht dieser gesund vor euch. Die Friedens-Zusage des Auferstandenen ist eng mit einer anderen Gabe verbunden: Mit der Freude. Es ist keine oberflächliche Freude, nicht einfach Glücksgefühl, sondern eine Freude, die vom Kreuz des Herrn ausgeht. Jesus gab den Jüngern eine Glaubenshilfe, indem er ihnen seine Hände und seine Seite zeigte. »Zeigte« meint: Er wies nach, zeigte vor. Jesus enthüllt seinen Jüngern, wie er den Frieden erworben hat. Seine Hände waren am Kreuz von Nägeln durchbohrt gewesen, seine Seite wurde mit einer Lanze tief verletzt. Obwohl der Leib des Herrn nach seiner Auferstehung ein anderer war als sein irdischer, weist er die Verwundungen auf. Nun endlich ist für die Jünger klar: Es ist der Herr! Er lebt! »Da wurden sie froh.« Jesus’ Auferweckung von den Toten gibt uns tiefen Grund zur Freude. Manchmal gehen wir so missmutig durch den Tag, als wären wir alleingelassen mit unseren Aufgaben oder unserem Kummer. Doch wir sind nicht verlassen. Wir haben einen lebendigen Herrn. »Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier (im Grab), er ist auferstanden« (Luk. 24, 5. 6a; dazu Apg. 2, 24-32). Du bist nicht alleingelassen mit deinen Anfechtungen, Schmerzen und Nöten. Jesus ist Herr deiner Lage und er will dir wohltun. »Kein Ohr hat gehört, kein Auge hat gesehen einen Gott außer dir, der so wohltut denen, die auf ihn harren« (Jes. 64, 3). Vor Jahren schrieb ein Seelsorger: »Vielen genügt es, die Auferstehung von Jesus Christus in Büchern stehen und als ein wunderbares Ereignis der Vergangenheit gelten zu lassen, aber sie machen nichts daraus für ihr Leben. Und doch gehört es zum Allerwichtigsten, dass wir diesen Heiland haben. Heute lebt er, heute ist er da, heute sollst du seine Kraft erleben.«
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