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nächsten Text: Das dritte Geschenk – der Auftrag vorherigen Text: Das zweite Geschenk - Freude (I) Archiv Datum: Sonntag, 15.04.2007 Bibelstelle: LUKAS 24, 13-24; JOHANNES 16, 20 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das zweite Geschenk - Freude (II) Lukas 24 13 Und siehe, zwei von ihnen gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt. 14 Und sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was sich zugetragen hatte. 15 Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass Jesus selbst nahte und mit ihnen ging; 16 aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. 17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen. 18 Einer aber, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weiss, was dort geschehen ist in diesen Tagen? 19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk; 20 und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten überlieferten, dass er zum Tod verurteilt würde, und ihn kreuzigten. 21 Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle. Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist. 22 Aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind 23 und, als sie seinen Leib nicht fanden, kamen und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe. 24 Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht. Johannes 16 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass ihr weinen und wehklagen werdet, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden. Jesus führt aus der Traurigkeit in die Freude. Die zwei Jünger, die sich am Auferstehungstag aufgewühlt und traurig auf den Weg von Jerusalem nach Hause machten, haben das auch erfahren. Wie ist das geschehen? Jesus nähert sich den Niedergeschlagenen und geht nicht vorüber. Er »ging mit ihnen« (V. 15b). Anteilnehmend fragte er nach. Irritiert »blieben sie traurig stehen« (V. 16) und machen ihrem Herzen Luft und schütten alle Not bei ihm aus. Einfühlsame Impulse tun nicht nur gut, sie erleichtern auch eine offene Aussprache. Enttäuschter Glaube, enttäuschte Hoffnungen, scheinbar vergebliche Nachfolge, scheinbar missbrauchtes Vertrauen (V. 21. 22. 24) – alles darf herausgesagt werden. Und wie hilft Jesus, wie führt er aus dem dunklen Tunnel der Trauer ins Licht, in die helle Freude? Er tadelt, indem er das einseitige Jesus-Bild, das die Jünger von ihm haben, korrigiert (V. 19. 21a. 25. 26). Aber der Herr fertigt sie nicht ab. Er legt ihnen das Alte Testament christuszentriert aus, damit sie verstehen können, wie wunderbar Gott sein Wort in Jesus erfüllt hat. Die Herzen der traurigen Jünger kommen über der Verkündigung des Wortes Gottes in Bewegung. Es wird ihnen ganz heiß ums Herz. Dankbar und froh bekennen sie, dass Gottes Wort sie aus der Traurigkeit gerissen hat (V. 32. 33). In ihrer großen Freude laufen die beiden nach Jerusalem zurück. Sie wollen ihre Freude mit anderen teilen. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Wenn wir niedergeschlagen sind oder mit Sorgen beladen, dürfen wir uns bei Jesus aussprechen. Wir können unsere Bibel aufschlagen, um wieder einen klaren Blick dafür zu bekommen: Jesus lebt. Er ist der Grund unserer Freude. Er verwandelt Traurigkeit in Freude. (Lies Matth. 28, 8; Apg. 8, 35-39.)
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