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nächsten Text: Jesus beruft und sendet uns vorherigen Text: Das zweite Geschenk - Freude (II) Archiv Datum: Montag, 16.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 20, 21; RÖMER 1, 16 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das dritte Geschenk – der Auftrag Johannes 20 21 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. Römer 1 16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Zunächst wiederholt Jesus seinen Friedensgruß. Das zeigt, wie wichtig der Friede des Herrn für seine Jünger ist. »Unter diesem Frieden kann die Mission beginnen« (G. Maier). (Lies Matth. 5, 13a. 14; Mark. 13, 10; 16, 15; 1. Tim. 2, 4; Tit. 2, 11.) Der Missionsbefehl ist das wichtigste Gebot, das Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung gab. Deshalb finden wir es in allen vier Evangelien und in der Apostelgeschichte (1, 8). Bemerkenswert ist, dass Jesus die Sendung seiner Jünger in die Welt mit seiner eigenen Sendung in die Welt vergleicht: »Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch« (V. 21b). Das finden wir auch im hohenpriesterlichen Gebet des Herrn: Johannes 17, 18. »Nach jüdischem und biblischem Recht ist der Gesandte wie der Sendende. Die Autorität des Sendenden geht auf den Gesandten über, und im Gesandten kommt der Sendende selbst« (G. Maier). »Wer euch hört, der hört mich« (Luk. 10, 16; vgl. Matth. 10, 40; Joh. 13, 20). Wir könnten auch sagen: Im Gesandten kommt Jesus selbst. Dabei ist Jesus und seine Sendung in die Welt unbedingter Maßstab für den Auftrag der Jünger. Sie dürfen nicht aus sich selbst verkündigen und handeln, wie auch Jesus sich ausschließlich am Willen des Vaters orientierte (Joh. 4, 34; 5, 30). So können die Gesandten des Herrn »nichts anderes bringen, als was Jesus selbst gebracht hat« (G. Maier). Für einen Gesandten ist und bleibt entscheidend, dass Jesus selber sein Auftraggeber ist. Jesus ruft und beruft, beauftragt und bevollmächtigt. Ihm ist der Gesandte Rechenschaft schuldig. Vielleicht sollten wir uns heute fragen: Wo will der Herr mich haben? Wie nehme ich seinen Auftrag, sein Bote zu sein, wahr? Orientiere ich mich dabei immer wieder neu am Willen des Herrn? (Lies Apg. 10, 42; Phil. 1, 12-18; Kol. 1, 23; 2. Tim. 1, 8a.)
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