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Datum: Dienstag, 17.04.2007
Bibelstelle: JOHANNES 20, 21
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus beruft und sendet uns



Johannes 20
21 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.

Wir können es uns nicht tief genug einprägen: Jesus beruft und sendet uns – wie der Vater den Sohn gesandt hat. Was kennzeichnet diesen Sendungsauftrag?
• Verzicht auf Machtentfaltung. »Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig« (Matth. 11, 29a; lies Joh. 13, 3-5. 12-17).
• Abhängigkeit von Gott und seinem Wort. Wir leben »von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt« (Matth. 4, 4; vgl. 1. Sam. 3, 10; Joh. 15, 5. 7).
• Wehrlosigkeit. »Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben« (Matth. 10, 16; vgl. Jes. 53, 7).
• Ein klarer Auftrag. Es geht hier nicht zuerst um Probleme, die gelöst werden müssen, sondern um einen klaren, eindeutigen Auftrag. In einer neueren Bibelübertragung heißt es: »Gott hat uns beauftragt, die Botschaft überall zu verkündigen« (2.Kor. 5, 18). Wir sprechen vom Missions-Befehl und nicht vom Missions-Vorschlag. Es ist nicht in unser Belieben gestellt, ob wir Gesandte sein wollen oder nicht. Wir sind es, weil wir zu Jesus gehören. Der Apostel Paulus erinnerte die Christen in Korinth: »Wir sind Botschafter von Christus . . . « (2.Kor.5,20).

Es passiert leicht, dass wir vergessen, welchen Auftrag wir haben. Dem Teufel gefiele es besser, wenn wir alles andere tun würden, als unseren Glauben mit anderen zu teilen. Es ist ihm kein Problem, uns alle möglichen guten Dinge tun zu lassen, solange wir dabei niemandem den Weg zu Jesus zeigen. Aber sobald wir den Missionsauftrag ernst nehmen, wird der Feind uns angreifen und versuchen, uns abzulenken und aufzuhalten. Wenn wir Gottes Auftrag ausführen wollen, werden wir uns auf Kampf einstellen müssen und viel Gebet brauchen. (Lies 1. Kor. 16, 9; Eph. 6, 10-13. 15. 16. 18. 19; Kol. 4, 3; 1. Petr. 5, 8.)



 

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