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nächsten Text: Warum Paulus der Gemeinde in Kolossä schrieb vorherigen Text: Das vierte Geschenk – Vollmacht des Heiligen Geistes Archiv Datum: Freitag, 20.04.2007 Bibelstelle: JOHANNES 20, 22. 23; RÖMER 8, 14; 1.KORINTHER 3, Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Geschenke, die der auferstandene HERR uns anvertraut Johannes 20 22 Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! 23 Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie [ihm] behalten. Römer 8 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. 1. Korinther 3 16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Nichts braucht ein Jesus-Jünger so sehr wie ein Leben, das unter der Leitung des Heiligen Geistes steht, ja, vom Heiligen Geist erfüllt ist. Der Diakon Stephanus war »ein Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes« (Apg. 6, 5; 7, 55). Worum geht es? Der Apostel Paulus hebt hervor: »Werdet voll Geistes!« (Eph. 5, 18b). Das bedeutet, dass wir dem Heiligen Geist, der »in uns wohnt« (Röm. 8, 9), auch tatsächlich Raum geben. Wenn er uns im Gebet oder beim Lesen (Hören) des Wortes Gottes »erinnert«, »ermahnt«, »leitet«, geben wir ihm Raum, indem wir tatsächlich tun, was er uns gesagt hat. Wir beleidigen ihn, wenn wir ungehorsam sind. In der »Zusammenarbeit« mit dem Heiligen Geist werden wir es lernen, unser »Lebenshaus« zu ordnen und in Ordnung zu halten. Wir lernen es, Sünde zu bekennen, loszulassen, zu überwinden. Das bedeutet nicht, dass wir auf der Erde einen sündlosen Zustand erreichen. Es bedeutet aber, dass wir sehr sensibel werden für die stillen Impulse des Heiligen Geistes und ihnen gehorchen. Dabei kann uns ein winziger Merk-Satz helfen: »Tu's gleich!« Gehorsam entkrampft, befreit, beflügelt – nicht zuletzt zum Dienst: »Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.« Wie können die Jünger »vergeben« oder »nicht vergeben «? Zum einen in der Beichte. Hier darf ein Jünger die Vergebung zusprechen, wenn Schuld ausgesprochen und vor Gott bekannt wird. Er darf die Vergebung nicht zusprechen, wenn der Betreffende entschlossen ist, weiter zu sündigen (vgl. Joh. 5, 14; 8, 11). Zum anderen durch die Verkündigung des Evangeliums: »Jesus nimmt die Sünder an.« Jeder, der sich IHM anvertraut, wird herausgerettet aus der Macht der Finsternis. Er erfährt Vergebung seiner Sünden und wird hineingerettet in das Reich Gottes, in dem Jesus Herr ist.
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