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nächsten Text: Da kann ich nur staunen über Gott vorherigen Text: Geschenke, die der auferstandene HERR uns anvertraut Archiv Datum: Samstag, 21.04.2007 Bibelstelle: KOLOSSER 1, 1-8 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Warum Paulus der Gemeinde in Kolossä schrieb Kolosser 1 1 Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder, 2 den heiligen und gläubigen Brüdern in Christus zu Kolossä: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater! 3 Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir von eurem Glauben an Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr zuvor gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums, 6 das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und wächst, wie auch unter euch von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. 7 So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist 8 und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat. Der Kolosserbrief gehört zu den Gefangenschaftsbriefen des Paulus (Kol. 4, 3. 10. 18). Der Apostel verfasste ihn, wie auch den Epheserbrief, etwa um das Jahr 60 n. Chr. und vertraute die Überbringung beider Schreiben Tychikus an (vgl. Eph. 6, 21. 22; Kol. 4, 7. 8). Dieser wird von dem bekehrten Sklaven Onesimus aus Kolossä begleitet (Kol. 4, 9). Die Stadt lag etwa 16 km östlich vom heutigen Denisli in der Türkei entfernt. Mit ihrer Textilindustrie gehörte Kolossä, wie auch das nahe gelegene Laodizea (2, 1; 4, 16), zu den wohlhabenden Städten. Die Christengemeinde in Kolossä hatte Epaphras, der sehr geschätzte Mitarbeiter des Paulus, gegründet und geleitet. Von ihm, der zur Zeit der Abfassung des Kolosserbriefes bei Paulus ist, erfuhr der Apostel viel Erfreuliches, aber auch besorgniserregende Nachrichten. Irrlehrer waren in die Gemeinde eingedrungen. Sie versuchten, die Christen vom klaren Evangelium, wie Epaphras es gelehrt hatte, abzulenken. Auch wenn der Apostel die Gemeinde nie persönlich kennengelernt hatte, nahm er seine geistliche Verantwortung für sie wahr. Er trug sie nicht nur auf betendem Herzen, sondern konfrontierte sie auch mit der Wahrheit des Evangeliums, wie der erhöhte Herr sie ihm offenbart hatte. (Vgl. Gal. 1, 11. 12; 1. Tim. 6, 3-5.) Wir sind nicht Apostel, aber »Gesandte an Christi statt«, denen er den wichtigsten aller Dienste anvertraut hat: die Botschaft von der Versöhnung mit Gott. (Lies 2.Kor. 5, 15. 21; Matth. 28, 18-20.) Wie gehen wir mit dieser Verantwortung um? Ist die Mitte noch die Mitte? Müssten wir unser persönliches und gemeinsames Leben vielleicht ganz neu ausrichten? Jesus hat uns eine Orientierungshilfe gegeben, die unser Vertrauen auf Gottes Treue und Fürsorge herausfordert: Matthäus 6, 30-34 und Lukas 10, 41. 42. So vertraut uns diese Worte sind, so ernst wollen wir sie nehmen und unseren Alltag tatsächlich nach ihnen ausrichten.
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