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nächsten Text: Das haben wir an Jesus I vorherigen Text: Warum Paulus der Gemeinde in Kolossä schrieb Archiv Datum: Sonntag, 22.04.2007 Bibelstelle: MATTHÄUS 24, 4. 5; 1. TIMOTHEUS 4, 1 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Da kann ich nur staunen über Gott Matthäus 24 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. 1. Timotheus 4 1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten Die jungen Christen-Gemeinden in Kleinasien, zu denen auch die Gemeinde in Kolossä zählte, mussten sich besonders vor zwei religiösen Strömungen schützen: Jüdische Irrlehrer redeten der Gemeinde ein, dass durch Beachtung jüdischer Speisegebote, jüdischer Feste und durch den Ritus der Beschneidung, ja, durch das Halten des Gesetzes eine vollkommene Heiligung zu erreichen sei (2, 11-16). – Gleichzeitig waren gnostische Irrlehrer da. Die Ursprünge ihrer Lehre lagen in der orientalischen Mystik und der griechischen Philosophie. Auch sie untergruben das Vertrauen auf die vollkommene Erlösungstat des Herrn Jesus Christus, indem sie von »höherer Erkenntnis«, von gleichrangiger Geisterwelt (2, 8. 10. 15. 18), von philosophischer Welterklärung (2, 4. 8. 23) und menschlichen Überlieferungen (2, 8) sprachen. Mit gelehrten Worten tarnten sie ihren Anspruch, das Erlösungswerk ergänzen zu wollen. Angesichts der schleichenden Zersetzung eines an Jesus allein orientierten Glaubens malt Paulus der angegriffenen Gemeinde immer wieder die Herrlichkeit des Sohnes Gottes vor Augen und lenkt die Herzen der Glaubenden auf die wunderbare Zukunft bei Gott hin. – Es ist wichtig, dass wir die Kennzeichen falscher Lehre benennen können. Doch viel wichtiger ist unsere Konzentration auf Jesus und Jesus allein. Wir können und müssen nicht in allem Bescheid wissen, aber wir müssen das Gute gut kennen: das Wort Gottes. Dieses Wort stärkt, ermutigt, ermahnt und korrigiert uns. Es schenkt Klarheit und Durchblick, Mut und Freimut, Jesus Christus, und wie wir ihn im Alltag erleben, zu bezeugen. Die Konzentration auf Irrlehren verwirrt, die Konzentration auf Jesus und sein gutes Wort entwirrt und entbindet von unbiblischen Lehren und ungeistlicher Lebensführung. »Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht. Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.« (Lies Ps. 16, 8-11; 2. Tim. 3, 13-17; 2. Petr. 1, 19-21.)
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