|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Das haben wir an Jesus II vorherigen Text: Da kann ich nur staunen über Gott Archiv Datum: Montag, 23.04.2007 Bibelstelle: KOLOSSER 1, 1. 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das haben wir an Jesus I Kolosser 1 1 Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder, 2 den heiligen und gläubigen Brüdern in Christus zu Kolossä: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater! Wie alle anderen Briefe beginnt auch der Kolosserbrief mit der Angabe des Absenders und der Adressaten. Paulus nennt sich »Apostel von Jesus Christus nach dem Willen Gottes«. Er hat die Berufung in dieses Amt nicht selber gewählt. Von höchster Instanz wurde er dazu berufen, Juden und Nicht-Juden das Evangelium von Jesus Christus zu bringen (Apg. 9, 15. 16). Noch im hohen Alter war der Apostel sehr beschämt und dankbar zugleich, was die Gnade Gottes in seinem Leben vermochte. Mit ergreifenden Worten schrieb er davon seinem geistlichen Sohn und Mitarbeiter Timotheus, der jetzt bei ihm ist und dem väterlichen Freund beisteht. Wir vertiefen uns in 1. Timotheus 1, 12-18 und überlegen: Wie habe ich die Gnade und das Erbarmen Gottes in meinem Leben erfahren? Paulus nennt die Christen der Gemeinde in Kolossä »heilige und gläubige Brüder in Christus«. Vielleicht hat mancher, als er das hörte, sich erschrocken ans Herz gefasst: Bin ich das wirklich? Heilig und gläubig? Ja, das bist du!, hätte Paulus geantwortet, heiliger und gläubiger kannst du nicht werden. Denn Jesus lebt nicht nur in dir, du lebst auch »in Christus«. Du bist nicht nur zum Glauben an Jesus gekommen, sondern lebst auch im Glauben an den Herrn, der dich »gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus« (Eph. 1, 3). In diesem Sinn grüßt Paulus die ganze Gemeinde in Kolossä: »Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater!« Der Apostel erinnert daran: Der heilige, unnahbare Gott schaut uns voller Liebe und Erbarmen an. Das tut er um seines Sohnes willen, der uns mit seinem Gang ans Kreuz die Gnadenfülle Gottes erschloss, und wir dürfen zu Gott »Abba, lieber Vater« sagen. (Vgl. Röm. 8, 15; Gal. 4, 6.)
| |||||||||
|
| ||||||||||