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nächsten Text: Wurzeln schlagen III vorherigen Text: Wurzeln schlagen I Archiv Datum: Freitag, 27.04.2007 Bibelstelle: KOLOSSER 1, 9. 10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wurzeln schlagen II Kolosser 1 9 Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis, 10 um des Herrn würdig zu wandeln zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, Die Liebe Gottes ist der Ausgangspunkt wirksamer Fürbitte. Der Inhalt des Gebets befasst sich mit dem gesunden geistlichen Wachstum der Gemeinde. »Denn ihr sollt so leben, wie es dem Herrn Ehre macht, und stets tun, was ihm gefällt. Euer Leben soll als Frucht gute Taten aller Art hervorbringen, und ihr sollt immer besser verstehen, was Gott von euch will.« – Wenn Paulus und Timotheus so ausführlich von ihrer Fürbitte berichten, können nicht nur Mitarbeiter, sondern auch jedes Gemeindeglied davon lernen, schließlich hat Jesus jeden seiner Nachfolger zum Dienst berufen (Gal. 5, 13; 1. Petr. 4, 10). An Paulus und Timotheus sehen wir erstens: Zum individuellen Gebet gehört das gemeinsame Beten – zu zweit, in einer kleinen Gruppe, in der Gemeindeversammlung. (Lies Matth. 18, 20; Apg. 1, 13. 14; Jak. 5, 13-16; Apg. 12, 5. 12; Eph. 6, 18.) So sehr jede »Gebets-Form« für sich genommen ihre Berechtigung und Bedeutung hat, so sehr braucht sie die Ergänzung durch jede der anderen Formen. Wie nehmen wir diese Verantwortung füreinander ganz praktisch wahr – am Werktag und am Sonntag? Warum brauchen Christen Ausgewogenheit der einzelnen Gebets-Formen? Von Paulus und Timotheus lernen wir zweitens: Das Gebet braucht einen langen Atem. »Deshalb hören wir auch nicht auf . . . für euch zu beten und zu bitten« (V. 9; vgl. 1. Thess. 1, 2. 3). Was kann uns vor »Kurzatmigkeit« im Gebet helfen? Zum einen: Wir müssen nicht stundenlang beten, und Gott und den Mitbetern erst recht keine »Vorträge« halten. Kurze, klare Gebete – einmal, zweimal, dreimal, oftmals am Tag, das macht den langen Atem. Zum anderen: Wir haben einen Hohenpriester, der uns trägt und uns beim Vater vertritt. Und wir haben den Geist Gottes, der sich unserer Schwachheit, unseres Seufzens und unserer Hilflosigkeit annimmt. Wir lesen betend Lukas 22, 31. 32; Johannes 17, 11. 15; Hebräer 4, 14-16; 7, 24. 25 und Römer 8, 26.
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