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nächsten Text: Wurzeln schlagen IV vorherigen Text: Wurzeln schlagen II Archiv Datum: Samstag, 28.04.2007 Bibelstelle: KOLOSSER 1, 9-12 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wurzeln schlagen III Kolosser 1 9 Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis, 10 um des Herrn würdig zu wandeln zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, 11 gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut, mit Freuden 12 dem Vater danksagend. Er hat euch fähig gemacht zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht Paulus und Timotheus – vielleicht haben sich auch Lukas und Demas (4, 14) gelegentlich an der Gebetsgemeinschaft beteiligt – hören nicht auf, für die Kolosser zu beten, damit der Feind des Gebets keine Lücke findet, durch die er in die Gemeinschaft hineinschlüpfen und Schaden anrichten kann. Sie bitten, dass die Kolosser »mit der Erkenntnis SEINES Willens erfüllt werden«. Es genügt nicht, nur zu wissen, was Gott will. Es ist dem Herrn wichtig, dass wir von seinem Wort erfüllt sind. Dann können wir dem Eigensinn und der Unbelehrbarkeit den Rücken kehren. Wie erkennen wir Gottes Willen? Äußerst selten durch außergewöhnliche Erlebnisse, Träume oder Visionen – wie man den Kolossern vielleicht gesagt hatte. Nicht geheime Neugier soll befriedigt werden, die gerne ungewöhnliche und angeblich tiefere Erkenntnis über die unsichtbare Welt oder den Kosmos gewinnen will. Biblische Erkenntnis, geistliche Einsicht und göttliche Weisheit sind in Christus zugänglich, an keinem anderen »Ort«. Christus offenbart sich durch sein Wort. Dabei geht es wieder sehr praktisch zu. Die geistlichen Eigenschaften werden uns gegeben, damit wir des Herrn würdig leben (vgl. Eph. 4, 1. 2). Unsere Umwelt soll es ruhig wissen, dass wir uns von der Lebensweise der von Gott gelösten Welt unterscheiden. Wir haben eine Hoffnung, derer wir uns nicht schämen müssen und die uns keine Gewalt entreißen kann. – Paulus hatte eine Vorstellung davon, wie ein Leben zur Ehre des Herrn aussehen sollte. Es geht darum, • in allem zu handeln, wie es Gott gefällt (lies 1. Thess. 2, 10-13); • ein Leben zu führen, das als Frucht gute Taten aller Art hervorbringt (dazu Joh. 15, 16; Eph. 2, 10; Hebr. 13, 21); • in der Erkenntnis Gottes zu wachsen. Wir brauchen nichts so sehr wie den guten Nährboden des Wortes Gottes – konkret: das persönliche und gemeinsame Bibelstudium. (Lies Apg. 17, 10-12; 2. Tim. 3, 15. 16.)
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