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nächsten Text: Wer ist Jesus? (I) vorherigen Text: Wurzeln schlagen IV Archiv Datum: Montag, 30.04.2007 Bibelstelle: KOLOSSER 1, 13. 14; HEBRÄER 12, 1-3 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Es ist alles vollbracht Kolosser 1 13 und uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. 14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Hebräer 12 1 Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so grosse Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die [uns so] leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf, 2 indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. 3 Denn betrachtet den, der so grossen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet. Auf die Blickrichtung kommt es an! Wir erleben Zeiten, in denen uns unsere Unvollkommenheit schmerzlich bewusst wird. Wir sehen bei uns und anderen Fehler über Fehler, Lieblosigkeiten und Versagen. Wir sind festgefahren, kommen nicht vorwärts und können nicht zurück. Die Wellen der Mutlosigkeit werden immer höher, die Mauern des Trotzes dicker. Wir würden gerne etwas unternehmen, um die missliche Lage aufzuhellen. Alle Bemühungen scheitern, bis wir erfassen und uns im Glauben immer wieder auf die Tatsache stützen: »Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.« Wir tappten in unserer persönlichen Finsternis umher und suchten nach dem Lichtschalter – und hatten vergessen, dass längst Licht ist. Er, Jesus Christus, hat es gebracht. Er hat unser Leben hell gemacht. Wir müssen nicht mehr länger das Dunkel unseres Wesens betrachten. Dafür ist er aufgekommen und hat die Schuld bezahlt. »In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.« Der Autofahrer weiß es: Wenn er beim Fahren nicht geradeaus schaut, wird er gegen ein Hindernis stoßen und Schaden nehmen. Der Blick in die falsche Richtung bringt aus der Spur. So wird es uns ergehen, wenn wir den Herrn nicht vor Augen haben. Der Blick auf mich selbst und auf andere irritiert mich so sehr, dass ich vergesse, was Jesus für mich getan hat. Der Sieg auf Golgatha ist wirklich vollbracht. Ich bin erlöst und befreit, ich habe neues Leben, ich bin berufen in sein Reich und habe Gemeinschaft mit Christus. Paulus wird nicht müde, den Kolossern und uns einzuprägen: Schaut auf Jesus und noch einmal – schaut ihn an! (Lies Ps. 16, 8-11; 25, 15; 34, 6; 63, 2. 3; Matth. 17, 8; Kol. 3, 1-3.)
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