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05.05. Für immer versöhnt (I)

04.05. »Er ist der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei«

03.05. »Alles besteht durch ihn«

02.05. Wer ist Jesus? (II)

01.05. Wer ist Jesus? (I)

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Aidlinger Bibellese

Datum: Dienstag, 01.05.2007
Bibelstelle: KOLOSSER 1, 15-20
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wer ist Jesus? (I)



Kolosser 1
15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.
16 Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er vor allem, und alles besteht durch ihn.
18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe;
19 denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
20 und durch ihn alles mit sich zu versöhnen - indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes -, durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.

Was hat Paulus den Irrlehren, die die Kolosser mit dem verhängnisvollen JESUS UND bedrängen, entgegenzusetzen? Argumente, die beweisen, dass die Irrlehren falsch sind? Argumente können gut und hilfreich sein, auf die Wahrheit hinzuweisen. Aber sie reichen nicht aus, um die Macht der Irrlehre zu überwinden. Deshalb ist es Paulus wichtig, die Kolosser auf die Person, auf die Wesensart von Jesus aufmerksam zu machen. »Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes.« Wissen wir, was das heißt? Jesus sagte einst seinen Jüngern: »Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat . . . Glaubt mir, dass ich ihm Vater bin und der Vater in mir ist« (Joh. 12, 44. 45; 14, 11). Glauben wir, dass wir in Jesus Gott selbst gegenüberstehen? – Paulus nennt Christus auch den »Erstgeborenen aller Schöpfung «. »Vor aller Zeit ist Christus gezeugt, nicht geschaffen. Was bedeutet das? ›Zeugen‹ heißt, Vater eines Lebewesens zu werden; ›schaffen‹ oder ›erschaffen‹ heißt ›machen‹. Das ist der Unterschied: Der Zeugende erzeugt ein Wesen seiner eigenen Art – ein Mensch zeugt Menschen, ein Biber kleine Biber, ein Vogel Eier, aus denen kleine Vögel schlüpfen. Wer dagegen etwas macht, bringt etwas hervor, das sich von seiner eigenen Art unterscheidet. Der Vogel macht ein Nest, der Biber baut Dämme, der Mensch ein Rundfunkgerät . . . Das muss uns klar werden: Was Gott zeugt, ist Gott; wie Mensch ist, was der Mensch zeugt« (C. S. Lewis). – Viele sehen in Jesus einen hervorragenden Menschen, der nur Gutes getan hat. Sie sind bereit, ihn als Menschen zu akzeptieren und zu bewundern und gegebenenfalls in ihr eigenes Glaubenssystem aufzunehmen, aber als GOTT UND HERRN? (Lies 2.Kor. 4, 1-6; Joh. 20, 26-29.)


 

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