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Datum: Samstag, 05.05.2007
Bibelstelle: KOLOSSER 1, 20-22; RÖMER 5, 1. 10
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für immer versöhnt (I)



Kolosser 1
20 und durch ihn alles mit sich zu versöhnen - indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes -, durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.
21 Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt
22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen,

Römer 5
1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.

Es gefiel Gott nicht nur, mit seiner ganzen Fülle in seinem Sohn zu wohnen, sondern durch ihn alles mit sich zu versöhnen, das heißt die Trennwand zu durchbrechen, die der Mensch in seinem Ungehorsam hochgezogen hatte (Jes. 59, 2). Nun ist Friede – nicht weltweit, aber für alle, die »Gottes Kinder« sind. Diesen Frieden zu schaffen hatte seinen teuren Preis: » . . . Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes.« (Vgl. 2. Mose 12, 21-23; Matth. 26, 27. 28.) Nicht durch ein Macht-Wort, sondern durch die Selbst-Opferung des Sohnes Gottes konnte Versöhnung geschehen. (Dazu Joh. 10, 17. 18; Hebr. 2, 14; 9, 14.)

Der Friede mit Gott ist die Folge der Versöhnung, die das Opfer des Sohnes Gottes am Kreuz erwirkt hat. Frieden wird durch Vergebung zuteil. Er ist hochwertiger als alle Diamanten der Welt; denn er schenkt Heilung für verletzte und zerbrochene Seelen. »Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stürme auch drohen von fern, mein Herze im Glauben doch allezeit singt: Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn« (H. G. Spafford). (Dazu Kol. 1, 2; 3, 15; Röm. 1, 7; Joh. 14, 27; 16, 33; 2. Thess. 3, 16.) Paulus befürchtete, dass der Friede mit Gott bei den Kolossern durch ihr Experimentieren mit dem Glauben ins Wanken geraten könnte. Die angestrebte Erweiterung ihrer Erkenntnisse würde vielleicht in einen bösen Rückfall ins alte Leben führen. Das durfte nicht geschehen. Deshalb ruft er
ihnen in Erinnerung: »Auch euch . . . hat er nun versöhnt« (V. 21. 22). Das ist ihr fester »Standort«. Sie verdanken es Jesus, dass sie diese Stellung vor Gott einnehmen konnten. Er gab dafür sein Leben hin. »Durch seinen Tod hat euch Christus mit Gott versöhnt, sodass ihr einmal ohne Sünde und ohne Makel vor Gott stehen könnt« (Vgl. Jud. 24. 25.)


 

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