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09.05. Der HERR ist König II

08.05. Der HERR ist König I

07.05. Für immer versöhnt (III)

06.05. Für immer versöhnt (II)

05.05. Für immer versöhnt (I)

04.05. »Er ist der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei«

03.05. »Alles besteht durch ihn«
 
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Datum: Sonntag, 06.05.2007
Bibelstelle: KOLOSSER 1, 21-23
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Für immer versöhnt (II)



Kolosser 1
21 Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt
22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen,
23 sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

Einst hatten die Kolosser sich nicht für den lebendigen Gott interessiert. Dementsprechend war ihre Gesinnung. Sie brachte böse Werke hervor, Werke zum Schaden für die anderen und zum Vorteil für sich selbst. Sie mögen sich damals mit ihrem Leben ohne Gott für klug gehalten haben, für weitsichtig und realistisch. In Wahrheit waren sie Gottes Feinde, dem Leben aus Gott entfremdet (Eph. 2, 12). Das änderte sich, als Jesus Christus in ihr Leben trat und sie erfuhren, dass er am Kreuz auch ihre Schuld gesühnt hatte. Jetzt haltet euch auch daran fest!, ermutigt und ermahnt Paulus. »Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!« (Offb. 3, 11) »Bleibt nur fest und unerschütterlich in eurem Glauben, und lasst euch durch nichts davon abbringen.«

Mancher mag denken: Leichter gesagt als getan. Wie viel Bücher und Artikel sind geschrieben worden, die den biblischen Glauben in Frage stellen und etlichen den Glauben zerstört haben! Nun, eine »Glaubensversicherung« gibt es nicht, die für den Schaden aufkommt oder dem Kunden ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Es gibt aber so etwas wie einen Vertrag, einen ewig gültigen Bund, der von Gottes Seite nie gekündigt wird. Wir haben auch einen Anwalt, einen Fürsprecher, der für uns vor Gott eintritt: Hebräer 4, 14-16. Wir werden mit unseren Zweifeln und Fragen nicht alleingelassen. Mit allem haben wir freien Zutritt zu unserem Herrn und können vor ihm alles ausschütten, was sich in unserm Inneren angesammelt hat. Das Gespräch mit Jesus wird uns wieder zurechtbringen, und die Gewohnheit, alles Gelesene und Gehörte mit dem zu vergleichen, was die Bibel uns sagt, wird unser inneres Auge schulen, um Wahrheit und Irrtum voneinander zu unterscheiden. Zur Vertiefung: Klagelieder 3, 40; Römer 12, 2; 2.Korinther 13, 5; Epheser 5, 10; Philipper 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 21.



 

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