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nächsten Text: Der HERR ist König II vorherigen Text: Für immer versöhnt (III) Archiv Datum: Dienstag, 08.05.2007 Bibelstelle: 2.MOSE 15, 18; PSALM 93, 1-5 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König I 2. Mose 15 18 Der HERR ist König auf immer und ewig! Psalm 93 1 Der HERR ist König! Er hat sich bekleidet mit Hoheit! Der HERR hat sich bekleidet, mit Stärke hat er sich umgürtet! Ja, fest steht die Welt, sie wird nicht wanken. 2 Dein Thron steht fest von alters her, von Ewigkeit her bist du. 3 Ströme erhoben, o HERR, Ströme erhoben ihr Tosen, Ströme erheben ihr Brausen. 4 Mächtiger als das Tosen gewaltiger Wasser, wuchtiger Brecher des Meeres, [mächtiger] ist der HERR in der Höhe. 5 Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Haus geziemt Heiligkeit, HERR, für alle Zeiten. »Der Herr ist König!« Wie mit einem weithin hörbaren Fanfarenstoß wird der Psalm eröffnet. Alle Welt soll es wissen: »Der Herr ist König!« Hier geht es nicht um eine weltliche Regierungsform, sondern um den Anspruch Gottes auf sein Volk: 2. Mose 19, 6a; 1. Petrus 2, 9. Zugleich ist ER der »König der Zeitalter«, der »ewige König«. Er hat und behält die Fäden der Weltgeschichte in seiner Hand. »Er, der König der Könige und Herr der Herren!« (1. Tim. 1, 17; lies Dan. 4, 34; Offb. 19, 16; Ps. 24, 7-10; 47, 7-9). Was für die Welt im Großen gilt, betrifft erst recht unsere kleine Lebenswelt, besonders unsere Herzenswelt. Hier möchte er als »der König der Könige« regieren. Es gibt unzählige »kleine Königreiche« in unserem Leben, in denen wir selbst das Sagen haben (wollen). Kann es sein, dass ich recht behalten, das letzte Wort haben muss; dass ich es immer noch »besser« weiß als andere? Kann es sein, dass ich meine, über alles und jeden Bescheid wissen zu müssen? Kann es sein, dass wir uns an unsere Stellung klammern und anderen kaum Freiraum zur Entfaltung lassen? Kann es sein, dass mich Ehrgeiz, Ungeduld und Unbarmherzigkeit treiben? Kann es sein, dass ich mich in Szene setzen muss? Umso erstaunlicher ist, wie Jesus an den Seinen handelt. Er bietet uns einen herrlichen Tausch an, indem er zu uns sagt: Ich will dein König sein. Lass mich auf deinem Herzensthron sitzen. Übergib mir deine »kleinen Königreiche « und folge der leisen Stimme des Heiligen Geistes. Tu es immer wieder und vertraue darauf, dass ICH die Fäden in der Hand habe. Auf diesem Weg ereignet sich das Wunder, dass seine Nachfolger das Königreich darstellen, zu dem er sie berufen und gemacht hat (Offb. 1, 5. 6; lies Matth. 21, 5; Kol. 3, 15).
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