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Datum: Sonntag, 13.05.2007
Bibelstelle: PSALM 93, 1-5; 2.MOSE 14, 1-3. 24-31
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der HERR ist König VI



Psalm 93
1 Der HERR ist König! Er hat sich bekleidet mit Hoheit! Der HERR hat sich bekleidet, mit Stärke hat er sich umgürtet! Ja, fest steht die Welt, sie wird nicht wanken.
2 Dein Thron steht fest von alters her, von Ewigkeit her bist du.
3 Ströme erhoben, o HERR, Ströme erhoben ihr Tosen, Ströme erheben ihr Brausen.
4 Mächtiger als das Tosen gewaltiger Wasser, wuchtiger Brecher des Meeres, [mächtiger] ist der HERR in der Höhe.
5 Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Haus geziemt Heiligkeit, HERR, für alle Zeiten.

2. Mose 14
1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:
2 Befiehl den Söhnen Israel, sich zu wenden und vor Pi-Hachirot zu lagern, zwischen Migdol und dem Meer. Vor Baal-Zefon, diesem gegenüber, sollt ihr euch am Meer lagern!
3 Der Pharao aber wird von den Söhnen Israel denken: Sie irren ziellos im Land umher, die Wüste hat sie eingeschlossen.
24 Und es geschah: In [der Zeit] der Morgenwache, da schaute der HERR in der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter herab und brachte das Heer der Ägypter in Verwirrung.
25 Dann stiess er die Räder von ihren Wagen ab und liess sie nur mühsam vorankommen. Da sagten die Ägypter: Lasst uns vor Israel fliehen, denn der HERR kämpft für sie gegen die Ägypter!
26 Der HERR aber sprach zu Mose: Strecke deine Hand über das Meer aus, damit die Wasser auf die Ägypter, auf ihre Wagen und über ihre Reiter zurückkehren!
27 Da streckte Mose seine Hand über das Meer aus, und das Meer kehrte beim Anbruch des Morgens zu seiner Strömung zurück. Und die Ägypter flohen ihm entgegen. Der HERR aber trieb die Ägypter mitten ins Meer.
28 So kehrten die Wasser zurück und bedeckten die Wagen und Reiter der ganzen Heeresmacht des Pharao, die ihnen ins Meer nachgekommen waren; es blieb auch nicht einer von ihnen übrig.
29 Die Söhne Israel aber waren auf trockenem Land mitten durch das Meer gegangen, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken gewesen.
30 So rettete der HERR an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres [liegen].
31 Als nun Israel die grosse Macht sah, die der HERR an den Ägyptern ausgeübt hatte, da fürchtete das Volk den HERRN, und sie glaubten an den HERRN und an seinen Knecht Mose.

Warum wird uns die überwältigende Größe und Macht Gottes so gewaltig vor Augen gestellt, sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament? (Lies Eph. 1, 19-22; 1. Petr. 3, 22; 1. Joh. 4, 4; 5, 4.) »So groß ist Gottes Überlegenheit, dass die sich aufbäumenden Wellen an die Stufen seines Thrones überhaupt nicht heranreichen. Unangreifbar ist seine Macht in der Höhe. Diese Erkenntnis, dass kein Aufruhr irdischer Gewalten der Herrschaft Gottes gefährlich werden kann, hat eine unmittelbar überzeugende Kraft. Seine Schöpfermacht wäre nicht Allmacht, wenn es anders wäre. Aber es ist ein Ding, darum zu wissen, und ein ander Ding, diese Gewissheit in den Sturmzeiten der Geschichte wirklich festzuhalten. Dazu bedarf es des Glaubens, der in den nicht minder unverbrüchlichen Zeugnissen Gottes verankert ist« (H. Lamparter). »Dein Wort ist wahrhaftig und gewiss« (V. 5a; vgl. Ps. 33, 4). Unser Glaube kommt aus dem verkündigten Wort Gottes (Röm. 10, 17) und erstarkt durch die Einwurzelung ins Wort Gottes (Jer. 17, 8). Das besagt: Geistliche Stärke und Reife erwächst aus der Wortverkündigung und dem Bibelstudium. Können wir uns noch ins Wort Gottes vertiefen? Oder gleichen wir geistlichen »Flach-Wurzlern«? Wie können wir Oberflächlichkeit und Nachlässigkeit dem Wort Gottes gegenüber überwinden? Indem wir unsere Bibelzeiten fest einplanen und sie regelmäßig halten und aufbauend gestalten (Kol. 3, 16). Viele leiden darunter, dass sie sich kaum konzentrieren können und so vergesslich sind. Der Herr weiß darum und rät uns: Lies laut und sorgfältig. (Vgl.Apg. 8, 30. 31.) Mach's schriftlich. (Dazu 2.Mose 17, 14; Jer. 30, 2; Hes. 43, 11.) Wiederhole. (Siehe 5.Mose 6, 5-9; Spr. 3, 3; 4, 21; Luk. 8, 15.) Verarbeite im Gebet (Apg. 4, 18-21. 23-31). Tu's gleich (Matth. 21, 28-32). »Lieber Herr, befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich! Ich will über deine Gebote nachdenken und mich an deine Wege halten. Amen.«




 

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