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nächsten Text: Der HERR ist König IX vorherigen Text: Der HERR ist König VII Archiv Datum: Dienstag, 15.05.2007 Bibelstelle: PSALM 94, 16; EPHESER 6, 10-13 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König VIII Psalm 94 16 Wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten gegen die, die Böses tun? Epheser 6 10 Schliesslich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! 11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. 12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister der Bosheit in der Himmelswelt. 13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen könnt. Nachdem wir in Psalm 93 den weltüberlegenen König gesehen haben, bringt uns Psalm 94 an den Ort der irdischen Verhältnisse, den Ort der Schwierigkeiten. »Wie lange sollen die Gottlosen, o Herr, prahlen? Sie halten viele und freche Reden; stolz überheben sich alle Übeltäter. Sie knechten dein Volk, o Herr, und unterdrücken dein Erbteil.« Der Kontrast zwischen dem allmächtigen König und den offenen Konflikten der Glaubenden ist scharf. Die Leute des Königs sind hart angegriffen. Sie kämpfen im Gegenwind des Unglaubens und Hochmuts. Sie erleiden Spott und Verachtung, Ablehnung und Unterdrückung, Verleumdung und Gewalttätigkeit. Als Paulus nach schwerer Verfolgung in Lystra wieder nach Ikonion und Antiochia zurückkehrte, »stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und sagten ihnen, dass wir durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes eingehen müssen« (Apg. 14, 22). Jesus selber hatte seinen Jüngern angekündigt: »Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihrige lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt« (Joh. 15, 18-20; lies Joh. 16, 1-4. 33; Matth. 10, 28-32). In der einen oder anderen Weise erfahren auch wir den Widerstand der Welt. Der Druck wird massiver, je weiter sich ein Volk von Gott und seinem guten Wort entfernt, und je nachhaltiger der Mensch zum Maßstab aller Dinge gemacht wird. Täglich sind wir herausgefordert, ein Leben unter Druck in Gottes Kraft durchzustehen. Wir sind »in« der Welt, aber nicht »von« der Welt (Joh. 15, 19; 17, 14. 16; 1. Joh. 4, 4. 5). Wir leben in ihr mit der Jesus-Gesinnung und nicht in der »Gesinnung des Fleisches«. (Lies Phil. 2, 5ff; Röm. 8, 6. 7; 1. Petr. 4, 1; 1. Kor. 2, 12; 2. Kor. 5, 15. 16.)
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