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nächsten Text: Sein Thron bleibt immer und ewig vorherigen Text: Der HERR ist König VIII Archiv Datum: Mittwoch, 16.05.2007 Bibelstelle: PSALM 94, 1-7; 10, 11-14 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König IX Psalm 94 1 Gott der Rache, HERR, Gott der Rache, strahle hervor! 2 Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hochmütigen ihr Tun! 3 Bis wann werden die Gottlosen, HERR, bis wann werden die Gottlosen frohlocken, 4 übersprudeln, Freches reden, werden sich rühmen alle Übeltäter? 5 Dein Volk, HERR, zertreten sie, dein Eigentum bedrücken sie. 6 Die Witwe und den Fremden bringen sie um, die Waisen ermorden sie. 7 Sie sagen: Jah sieht es nicht! Der Gott Jakobs merkt es nicht! Psalm 10 11 Er spricht in seinem Herzen: Gott hat vergessen, hat verborgen sein Angesicht, ewig sieht er nicht! 12 Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss nicht die Elenden! 13 Warum darf der Gottlose Gott verachten, sprechen in seinem Herzen: `Du wirst nicht nachforschen'? 14 Du hast es gesehen, denn du, du schaust auf Mühsal und Gram, um es in deine Hand zu nehmen. Dir überlässt es der Arme, der Vaterlose; du bist ja Helfer. Zu allem Druck von außen kommt noch der Angriff auf das Vertrauen. Es ist eine besonders verletzende Lüge Satans, zu behaupten: Gott kümmert sich nicht um deine Angelegenheiten! – Nicht Gottes Existenz wird hier geleugnet, sondern sein Interesse an uns Menschen. Aber Gott verliert die Seinen nicht aus den Augen. Er sieht, hört und weiß, was alles gegen sie geplant wird. Das gottlose Denken, Reden und Treiben ist vor ihm aufgedeckt. (Lies Ps. 34, 16-20; Jes. 36, 13-21; 37, 5-7.) Despoten und Mörder meinen, dass Gott keinen Einblick in ihr Wirken hat: Er schaut nicht hin, merkt es nicht, fragt nicht danach, hat's vergessen. – Als ob Gott ein Mensch wäre! Denkt doch nach, ihr Narren, wann endlich werdet ihr klug? Wie kann der, der euch Ohren und Augen gab, taub oder blind sein? Wie sollte der, der den Menschen Erkenntnisse gibt, sich nicht auskennen? Ja, mehr noch, er achtet sehr sorgfältig auf Beleidigungen und Kränkungen und geht nicht achtlos darüber hinweg. Darum können sich die Hilf- und Schutzlosen ihm anvertrauen. Ihr Schicksal liegt in seiner Hand. Warum kann der Beter so sicher sein? Er weiß es aus der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Damals, als die Israeliten als hart bedrängte Sklaven klagten und weinten, sah der Herr ihren Jammer und sprach: »Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen, . . . ja, ich kenne ihre Leiden. Darum bin ich herabgekommen, sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie herauszuführen.« »Gott hat mir seine Telefonnummer anvertraut. Ohne Geheimzahl oder PIN kann ich ihn jederzeit direkt erreichen: ›Rufe mich an, so höre ich dich‹ (vgl. Ps. 91, 15; 50, 15). Gott signalisiert mir online seine 24-stündige Rufbereitschaft « (H. Steinacker).
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