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Datum: Donnerstag, 17.05.2007
Bibelstelle: LUKAS 24, 50. 51
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Sein Thron bleibt immer und ewig



Lukas 24
50 Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie.
51 Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel.

Am Kreuz hat Jesus den Sieg über Satan, Sünde, Tod und Hölle vollbracht. Seine Auferstehung von den Toten hat diesen Sieg von höchster Instanz bestätigt. Die Himmelfahrt von Jesus hat seinen Sieg vollendet. Er »setzte sich zur Rechten Gottes« (Mark. 16, 19). Dort sitzt er auf dem Thron und »lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit« (Offb. 4, 9-11). Nun erfüllte sich auch Psalm 45, 7: »Gott, dein Thron bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reichs ist ein gerechtes Zepter (Herrscherstab).«

In den Verwirrungen, Versuchungen und Verirrungen unserer Zeit dürfen wir vertrauensvoll daran festhalten: Der Herr regiert – im Großen wie im Kleinen. Er ist so groß, dass er sich auch um mein kleines Leben und meinen bunten oder eintönigen Alltag kümmert. Hier möchte er die Herrschaft seiner Liebe, seiner Güte und Geduld aufrichten. (Lies Jak. 5, 7-18.) Ein Christ, der unendlich viel Unrecht und Leid zu ertragen hatte, äußerte einmal: »Man möchte manchmal mit Eisenbahnschienen dreinschlagen. Aber das ist nicht die Jesus-Art.« Von Jesus heißt es: » . . . der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet; der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben« (1. Petr. 2, 23. 24). Vergessen wir's nicht: Die segnenden Hände, die Jesus während seiner Auffahrt in den Himmel über den Seinen ausbreitete, sind durchbohrte Hände.
Sie sagen uns, dass sein Leiden unser Leid umfängt und dass er seinen Sieg mit uns teilen will. Er spricht dir zu: »Fällt's dir zu schwer, ich geh voran, ich steh dir an der Seite, ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn, bin alles in dem Streite« (nach J. Scheffler). (Lies 2. Mose 13, 21; Micha 2, 13.)



 

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