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Nächste Andacht: Der HERR ist König XI Vorige Andacht: Sein Thron bleibt immer und ewig Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 18.05.2007 Bibelstelle: PSALM 94, 7. 11. 19; JESAJA 49, 13-16 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König X Psalm 94 7 Sie sagen: Jah sieht es nicht! Der Gott Jakobs merkt es nicht! 11 Der HERR kennt die Gedanken des Menschen, dass sie ein Hauch sind. 19 Als viele unruhige Gedanken in mir [waren], beglückten deine Tröstungen meine Seele. Jesaja 49 13 Jubelt, ihr Himmel, und jauchze, du Erde! Und ihr Berge, brecht in Jubel aus! Denn der HERR hat sein Volk getröstet, und über seine Elenden erbarmt er sich. 14 Zion sagt: Verlassen hat mich der HERR, der Herr hat mich vergessen. 15 Vergisst [etwa] eine Frau ihren Säugling, dass sie sich nicht erbarmt über den Sohn ihres Leibes? Sollten selbst diese vergessen, ich werde dich niemals vergessen. 16 Siehe, in [meine] beiden Handflächen habe ich dich eingezeichnet. Deine Mauern sind beständig vor mir. »Der Herr erbarmt sich seiner Bekümmerten.« Das gilt auch für unseren ganz persönlichen Kummer. Er verspricht: »Ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und will sie trösten und erfreuen in ihrem Kummer« (Jer. 31, 13b). Das Wort »Kummer« hatte in der mittelhochdeutschen Sprache die Bedeutung: Schutt, Müll, Belastung, Mühsal, Gram, Not, Bedrückung. Bekümmert-Sein macht traurig, müde und kraftlos. Es lässt der Freude keinen Raum. Es dörrt aus, wie eine blühende Pflanze eintrocknet. »Wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut« (Spr. 15, 13). Wie kann man aus all dem herausfinden? Der König selbst kommt uns zur Hilfe. Er, der das Böse richtet, tröstet die Bedrückten und richtet sie auf. »Ich hatte viele Kümmernisse in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten meine Seele« (V. 19; lies Ps. 37, 23. 24). – Hanna, die aufs Äußerste geplagt war durch Verachtung und Demütigungen der Peninna, schüttete ihr Herz bei Gott aus. »Aus großem Kummer und Herzeleid habe ich geredet« (1. Sam. 1, 16-20; 2, 1-4). – Als Simon Petrus einmal »in sich bekümmert« war, weil er nicht wusste, was das Gebot Gottes, das dem jüdischen Gesetz entgegenstand, bedeuten sollte, standen schon die Männer vor der Tür, die ihn zu Kornelius bringen sollten (Apg. 10, 9-20). – Als die Jünger wegen der scheinbaren Verschwendung des kostbaren Salböls Maria attackierten, sprach Jesus: »Was betrübt ihr diese Frau, sie hat ein gutes Werk getan« (Matth. 26, 10). Wir merken, der Herr sieht unseren Kummer, und er entlastet uns. Aber es gilt auch: »Wirf Sorgen und Schmerzen ins liebende Herz des mächtig dir helfenden Jesus. Wenn Kummer dich quält, wenn alles dir fehlt, so fleh zu deinem Erbarmer. Er erleichtert die Last voll Mitleid und fasst und hebt sie mit mächtigen Händen« (Verf. unbekannt; Jes. 50, 10; Ps. 55, 23).
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