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Datum: Sonntag, 20.05.2007
Bibelstelle: PSALM 94, 18. 19; SACHARJA 10, 11. 12
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der HERR ist König XII



Psalm 94
18 Wenn ich sagte: Mein Fuss wankt!, so unterstützte mich deine Gnade, HERR.
19 Als viele unruhige Gedanken in mir [waren], beglückten deine Tröstungen meine Seele.

Sacharja 10
11 Und sie werden durch die Meerenge hindurchziehen - er hat im Meer ja die Wellen geschlagen -, und alle Tiefen des Stromes werden versiegen. Und der Hochmut Assurs wird gestürzt, und das Zepter Ägyptens muss weichen.
12 So werde ich sie stark machen in dem HERRN, und [nur] in seinem Namen werden sie leben, spricht der HERR.

Damals ermutigte Sr. Magdalene Rodewald viele Leser; und auch uns kann ihr Rat helfen: »Ich möchte Ihnen Mut machen, in Krisensituationen, wenn alles zusammenzubrechen droht, wenn Sie vor dem Ruin stehen und keinen Ausweg sehen, Ihr Herz vor Jesus Christus auszuschütten. Er hört Sie bestimmt, auch wenn Sie nicht gleich ein Wunder sehen. Sieht man nicht in solchen Augenblicken alle Nöte und Ängste weitaus größer, als sie sind? Wie Riesen stehen dann die Schmerzen, Ängste und Ausweglosigkeiten drohend vor einem. In diesen Augenblicken ist dann entscheidend, worauf wir schauen. Auf die Riesen? Oder entscheiden wir uns für einen Blickwechsel auf Jesus, unseren Herrn, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden? Auf diesen Blickwechsel kommt es an: Weg von der Not – hin zu Jesus. Der Blick auf Jesus rettet uns aus der Verzweiflung. Er sieht meinen Schmerz, die tiefsten Nöte, das Unverstandensein, auch meine Sünde, dass ich nicht in Demut ›drunterbleiben‹ möchte. (Lies Hebr. 12, 2. 3; Hab. 3, 18. 19; Ps. 77, 11-21.) Vollziehe ich diesen Blickwechsel hin auf meinen großen Fürsprecher Jesus Christus,
• dann werde ich ruhiger und gelassener, weil ich die Sache, die mir zu schwer war, dem größten Herrn Himmels und der Erde anvertraut habe,
• dann sehe ich die Riesen nicht mehr übergroß, sondern so, wie sie tatsächlich sind,
• dann werde ich daran erinnert, dass ich ja mit Menschen für diese Not gemeinsam beten kann,
• dann finde ich plötzlich einen Weg, um die Situation zu bewältigen,
• dann lebe ich Stunde um Stunde bewusst im Glauben an die Allmacht Gottes und warte auf sein Eingreifen,
• dann kommt es früher oder später zum fröhlichen Dank für die herrliche Durchhilfe Gottes.«




 

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