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nächsten Text: Der HERR ist König XV vorherigen Text: Der HERR ist König XIII Archiv Datum: Dienstag, 22.05.2007 Bibelstelle: PSALM 94, 1-7 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König XIV Psalm 94 1 Gott der Rache, HERR, Gott der Rache, strahle hervor! 2 Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hochmütigen ihr Tun! 3 Bis wann werden die Gottlosen, HERR, bis wann werden die Gottlosen frohlocken, 4 übersprudeln, Freches reden, werden sich rühmen alle Übeltäter? 5 Dein Volk, HERR, zertreten sie, dein Eigentum bedrücken sie. 6 Die Witwe und den Fremden bringen sie um, die Waisen ermorden sie. 7 Sie sagen: Jah sieht es nicht! Der Gott Jakobs merkt es nicht! »Herr, du Gott der Vergeltung, erscheine!« Der Beter beabsichtigt nicht, selber das Urteil über seine Feinde zu sprechen. Er hält sich an die biblische Weisung, das Gericht und die Abrechnung Gottes mit allem Bösen dem Herrn zu überlassen. Gott allein steht es zu, zu SEINER Zeit Vergeltung zu üben und seine Gerechtigkeit aufzurichten. »Rächt euch niemals selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr« (5.Mose 32, 35; Röm. 12, 19; lies 3. Mose 19, 18; 1. Sam. 24, 12-14). Der Beter beschließt, dem Handeln Gottes auf gar keinen Fall vorzugreifen, sondern die Sache im Gebet vor Gott auszubreiten. Die Gefahr ist groß, sich zu verteidigen, selber Vergeltung zu üben und zurückzuschlagen. Der Beter aber übergibt die ganze Angelegenheit seinem Gott. Das Gebet ist die wirksamste Waffe, die uns geschenkt ist, wenn wir Demütigungen, Verachtung und Feindseligkeiten erfahren oder empörendes Unrecht uns trifft. »Ich aber, ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind.« »Mein Gott, ich lobe dich und bitte: Schweige nicht! Rücksichtslos gehen gottlose Menschen gegen mich vor, sie reißen ihren Mund auf und verleumden mich. Sie bedrängen und eschimpfen mich mit hasserfüllten Worten; sie bekämpfen mich ohne jeden Grund. Meine Liebe zu ihnen beantworten sie mit Feindschaft, ich aber bete weiter zu dir« (Hiob 5, 8. 9; Ps. 109, 1-4). Eine Frau erzählte: »In einer äußerst prekären Situation erreichte mich, während ich betete, das Wort: ›Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.‹ Das half mir auf in meiner unsagbar schweren Lage.« (Lies 1. Petr. 2, 21-23.)
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