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nächsten Text: Gott behält wirklich und immer unser Wohl im Auge vorherigen Text: Der HERR ist König XIV Archiv Datum: Mittwoch, 23.05.2007 Bibelstelle: PSALM 74, 22; 94, 8 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist König XV Psalm 74 22 Stehe auf, Gott, führe deinen Rechtsstreit! Gedenke deiner Verhöhnung durch den Toren den ganzen Tag! Psalm 94 8 Habt Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volk! Ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden? Im Gebet wendet sich der Bedrängte direkt an die »Unvernünftigen und Toren «. Hier wird nicht der Mangel an Intelligenz angesprochen, sondern der Mangel an Gotteserkenntnis. Vielfältig hat König Salomo im Buch der Sprüche die Torheit des »Toren« beschrieben (1, 7. 22; 8, 5; 10, 23; 14, 8. 24; 15, 2. 7. 14; 18, 6. 7). Ein »Tor« charakterisiert den Menschen, der in seiner von Gott gelösten Denk- und Lebensweise in der Oberflächlichkeit und Streitsucht stecken geblieben ist. Auch im Neuen Testament begegnet uns Unvernunft und Torheit. »Der natürliche Mensch nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, er kann es nicht verstehen.« »Wir predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit« (1. Kor. 2, 14; 1, 23. 24; lies Röm. 1, 18-22). Noch immer stoßen sich viele an Jesus, dem Gekreuzigten. Sie verstehen nicht, warum Blut fließen musste und schließen von daher auf einen blutdürstigen Gott. Und der passe nicht zum Gott der Liebe. Warum das Blutvergießen? – Weil Gott seinen Sohn zum Lamm Gottes bestimmt hat. Es ist der sündlose Stellvertreter, der mit seiner Lebenshingabe sündige Menschen aus der Todeszelle freikaufte. Leben kann nur mit Leben bezahlt werden. Wenn das keine Liebe ist! »Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden« (Röm. 5, 8-10).
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