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nächsten Text: UnEndlich frei vorherigen Text: Gott behält wirklich und immer unser Wohl im Auge Archiv Datum: Freitag, 25.05.2007 Bibelstelle: PSALM 94, 16-18; 5. MOSE 33, 26. 27 Autor: Gabriele Gosenberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Göttlicher Begleitschutz Psalm 94 16 Wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten gegen die, die Böses tun? 17 Wäre der HERR mir nicht eine Hilfe gewesen, so hätte wenig gefehlt, und meine Seele hätte im Schweigen gelegen. 18 Wenn ich sagte: Mein Fuss wankt!, so unterstützte mich deine Gnade, HERR. 5. Mose 33 26 Keiner ist wie der Gott Jeschuruns, der auf den Himmeln einherfährt zu deiner Hilfe und in seiner Hoheit auf den Wolken. 27 Eine Zuflucht ist der Gott der Urzeit, und unter [dir] sind ewige Arme. Und er vertreibt vor dir den Feind und spricht: Vernichte! Der Psalmbeter berichtet von den Gefahren und Ängsten, die ihn umgeben, aber auch vom »göttlichen Begleitschutz«. Auffallend, dass er einen sucht, der für ihn ist. Wörtlich heißt es in Vers 16: »Wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten gegen die, die Böses tun?« Es ist sicher hilfreich, wenn wir Freunde haben, die uns begleiten und beistehen, weil sie für uns sind. Sie können uns guten Rat geben, mit uns und für uns beten. Was aber wäre es, wenn Gott nicht für uns wäre? Der Beter bekennt: »Hätte der Herr mir nicht geholfen, wäre ich schon längst tot. Als ich schrie: ›Ich falle‹, hielt mich doch deine Gnade, Herr, aufrecht« (V. 17. 18; Bibelübersetzung NEUES LEBEN). Inmitten der Angst und Unsicherheit gibt Gott sicheren Halt. »Du schaffst Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt« (Ps. 18, 37; lies 1. Sam. 2, 9a; Ps. 121, 3). Es gibt holprige Wegstrecken in unserem Leben, Steinschläge des Bösen, Straßen-Blockaden der Mutlosigkeit und Angst. So erging es einer jüngeren, schwer erkrankten Frau. Sie bezeugte: »ER führet mich auf rechter Straße, auch wenn sie manche Schlaglöcher hat.« In den dunkelsten Tagen ihres Lebens hielt die Frau daran fest: Jesus steht mir bei. Er ist ganz und gar für mich und tritt für mich ein, um mir zu helfen. Gottes Zusage tröstete die Kranke: »Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir!... Ich stärke dich auch,... ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit« (Jes. 41, 10). Wenn wir in Nöten unterzugehen drohen, dürfen wir uns tragen lassen von dem Gott, der sich mit der Gabe seines Sohnes dafür verbürgt hat, dass er für uns ist. (Lies Röm. 8, 31-34; Gal. 2, 20; vgl. Ps. 56, 10; 57, 3; 118, 6; Jes. 26, 12.)
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