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nächsten Text: Der Missionsbefehl vorherigen Text: Menschen, die Gott gebrauchen kann Archiv Datum: Donnerstag, 31.05.2007 Bibelstelle: MARKUS 1, 14-20 Autor: Gabriele Gosenberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Berufung der ersten Jünger Markus 1 14 Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium. 16 Und als er am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, im See die Netze auswerfen, denn sie waren Fischer. 17 Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen; 18 und sogleich verliessen sie die Netze und folgten ihm nach. 19 Und als er ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den [Sohn] des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes, auch sie im Schiff, wie sie die Netze ausbesserten; 20 und sogleich rief er sie. Und sie liessen ihren Vater Zebedäus mit den Tagelöhnern im Schiff und gingen weg, ihm nach. Wie unspektakulär diente Jesus den Menschen: Er predigte. Der Herr gibt dem Ruf zur Umkehr und der Verkündigung des Evangeliums höchste Priorität. Der Verkündigungs-Dienst, der missionarische Ruf »Lasst euch versöhnen mit Gott!« rangiert vor allen anderen Aktivitäten. Beachten wir dazu die Reihenfolge der kleinen »Aktions-Liste« in Matthäus 10, 7. 8. Mit vier Männern startete Jesus seine Mission. Sie hatten einen harten Alltag zu bestehen. Und doch nahmen sie sich Zeit für Glaubensfragen. Wir dürfen annehmen, dass sie Jesus bereits durch Johannes den Täufer kennengelernt hatten. (Siehe Joh. 1, 35-42.) Aus einer Bekanntschaft wurde Freundschaft. Aus der Freundschaft erwuchs eine verbindliche Jüngerschaft. Bezeichnend für dieses Wachstum ist die Bereitschaft, auf Jesus zu hören und ihm ohne Wenn und Aber zu gehorchen. Gewiss geht der Herr auf Fragen und Überlegungen ein. Aber dann kommt der Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung fällig ist. Wenn er ruft und beruft, gibt es kein neutrales Niemandsland. Wir können ja oder nein sagen. Ein Jein gibt es in der Jesus-Nachfolge nicht. Das Entscheidende im Leben des Jüngers ist und bleibt der Gehorsam. (Vgl.1.Sam. 15, 22.) Wenn wir uns einmal aus unseren alten Verhältnissen durch seinen Ruf gelöst haben, ist die neue Marschrichtung klar: »Komm, folge MIR nach!« Der Meister geht voran, der Jünger geht kraft SEINES Wortes hinter IHM her. (Lies Jes. 30,21; Joh. 10,27. 28; 1. Petr.2,21; Offb.14, 4.) Von Jesus gerufen zu sein, ist ein unvergleichliches Vorrecht. Es gibt dem Nachfolger einen neuen Daseinssinn. Jesus berief die vier Männer, als er »ein wenig weiterging«. Er suchte die Menschen und musste dabei nicht einmal weit gehen. Es gibt viele Menschen in unserer Nähe, die Jesus auch lieben, und die er gebrauchen will. Nehmen wir sie wahr? (Dazu Hes. 34, 4. 16; Luk. 15, 4; Apg. 9, 10-20.)
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