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30.06. Die Wiederkunft von Jesus Christus VIII

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28.06. Die Wiederkunft von Jesus Christus VI

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Datum: Samstag, 30.06.2007
Bibelstelle: MARKUS 13,32-37; 1.THESSALONICHER 5,1-11
Autor: Gabriele Gosenberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Wiederkunft von Jesus Christus VIII



Markus 13
32 Von jenem Tag aber oder der Stunde weiss niemand, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.
33 Seht zu, wacht! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist.
34 Wie ein Mensch, der ausser Landes reiste, sein Haus verliess und seinen Knechten die Vollmacht gab, einem jeden sein Werk, und dem Türhüter einschärfte, dass er wache,
35 so wacht nun! Denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob des Abends oder um Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder frühmorgens,
36 damit er nicht, wenn er plötzlich kommt, euch schlafend finde.
37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht!

1. Thessalonicher 5
1 Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird.
2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.
4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife;
5 denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht noch der Finsternis.
6 Also lasst uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein.
7 Denn die da schlafen, schlafen bei Nacht, und die da betrunken sind, sind bei Nacht betrunken.
8 Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils.
9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus,
10 der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.
11 Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut.


Kein Mensch kennt das Datum der Wiederkunft des Sohnes Gottes, auch nicht das Datum der Entrückung der Jesus-Gemeinde. Der Jesus-Nachfolger soll im Heute leben. Gestern ist vorbei, das Morgen ist noch nicht da, aber heute hilft der Herr. Heute will er mit uns reden, heute uns leiten und bewahren. Darum gebietet Jesus seinen Jüngern: »Wacht!« Dreimal in nur fünf Versen hebt er hervor »wacht« (V. 33. 35. 37). Was kann das für den Jesus-Nachfolger bedeuten? -Der wachsame Jünger ist der achtsame Jünger. Er achtet auf die »Zeichen der Zeit« und erkennt die Machenschaften des Bösen (2.Kor.2,11). Er befasst sich mit Gottes Wort, um die Signale nicht einfach zu übergehen, sondern zu bedenken, dass alles Leben ein Ziel hat. Der Achtsame rechnet damit, dass der Herr zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen kann. -Der wachsame Jünger ist der behutsame Jünger. Er lebt sein Leben vom Ziel her. Da er um den Tag weiß, an dem er sich vor seinem Herrn verantworten muss, behütet er sein Herz: »So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit« (Eph. 5, 15. 16; dazu V. 14. 17-20; Röm. 13, 10-14). -Der wachsame Jünger ist der folgsame Jünger. Mögen wir auch von Erschütterung zu Erschütterung gehen, durch dunkle Täler der Traurigkeit wandern, in die Leidensspur um des Evangeliums willen geraten, wir gehen hinter DEM her, der uns schon vorangegangen ist. Der Kopf ist schon hindurch, der Körper rückt nach. Auf diesen Tag geht die Jesus-Gemeinde zu, und sie folgt ihrem Haupt schon heute Schritt für Schritt – demütig und gehorsam. Wir lesen dazu 1. Petrus 4, 7-14 und fragen betend: »Herr, welcher Gehorsamsschritt ist für mich dran?«



 

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