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nächsten Text: Wie komme ich in den Himmel? – IV vorherigen Text: Wie komme ich in den Himmel? - II Archiv Datum: Sonntag, 28.09.2008 Bibelstelle: Lukas 15,11-18 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wie komme ich in den Himmel? - III Dass der Vater im Himmel seine Menschen bedingungslos liebt, will den Vielen gar nicht in den Kopf und noch weniger ins Herz gehen. Gibt es doch unendlich viel Leid und Not, Missetaten und Fehltritte, Enttäuschungen und Verletzungen! Ist Gott dafür verantwortlich? Nein, er nicht, aber wir sind es. Nicht Gott hat uns in den Abgrund gestoßen, wir haben uns von ihm abgewandt und sind von ihm abgefallen. Dieser Fall in die Tiefe zog im Lauf der Geschichte alle Schrecklichkeiten nach sich. (Dazu 1. Mose 4, 1-8; 6, 5. 12; Röm. 3, 12.) Der Vater, den Jesus in Lukas 15 schildert, hat den jüngeren Sohn nicht gezwungen, bei ihm zu bleiben. »So lässt auch Gott dem Menschen die Freiheit. Das ist erstaunlich und schwer begreiflich. Aber nachdem der Mensch nach Gottes Willen in Freiheit und zur Freiheit erschaffen ist, lässt Gott dem Menschen den wirklich freien Entscheid. Gott lässt den Menschen die Straße ziehen, die er sich selber wählt, und lässt ihn nach seinem eigenen Wollen und Begehren schalten und walten. Merkwürdig ist nur, dass die Menschen, solange es ihnen gut geht, nicht an Gott denken. Wenn es ihnen aber schlecht geht, geben sie Gott die Schuld. Der jüngere Sohn im Gleichnis tut das aber nicht. Und das ist seine Rettung« (F. Rienecker). Wie kam es dazu? Damit kommen wir zu unserer zweiten Frage: Wie bekommt ein Mensch Zutritt zum Himmel? • Der Sohn besinnt sich. »Er ging in sich.« Er denkt an seinen Vater und daran, dass es ihm in seiner Nähe gut geht. Zugleich weiß er, dass er ohne seinen Vater ein Todeskandidat ist. • Der Sohn entschließt sich. »Ich will mich aufmachen.« Man kann auch übersetzen: Ich will auferstehen. Ich will aus dem Tod heraustreten und ins Vaterhaus gehen. (Vgl. Ps. 41, 5; 51, 2-14; Luk. 18, 13. 14.) Lukas 15 11 Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Söhne; 12 und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und er teilte ihnen die Habe. 13 Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen, indem er verschwenderisch lebte. 14 Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. 15 Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Äcker, Schweine zu hüten. 16 Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Schweine frassen; und niemand gab ihm. 17 Als er aber in sich ging, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger. 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
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