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nächsten Text: Johannes 3,16.36 vorherigen Text: Wie komme ich in den Himmel? - III Archiv Datum: Montag, 29.09.2008 Bibelstelle: Lukas 15,18-24; Psalm 51,6 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wie komme ich in den Himmel? – IV Wie kommt es zum Umschwung vom Tod zum Leben? • Der Sohn steht zu seiner Schuld. »Ich will sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel (gegen Gott) und an dir.« • Der Sohn tut, wozu er entschlossen ist. Er steht auf und macht sich auf den Weg zu seinem Vater und bekennt seine Sünde ohne Beschönigung. • Der Vater nimmt den Verlorenen aus purer Liebe und bedingungslos an. Er hebt den Nichtswürdigen in den Sohnes-Stand und lässt ein Freudenfest ausrichten. »Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.« Die Liebe des irdischen Vaters, von dem Jesus erzählte, ist ein Abbild der Liebe des himmlischen Vaters. Dieser offenbarte seine Liebe noch ganz anders. Er sandte seinen einzigen Sohn zu uns. Unermüdlich lud er die Menschen in das Himmelreich Gottes ein: Er heilte Kranke, tröstete Traurige, sättigte Hungrige, weckte Tote zum Leben auf, befreite Besessene von Dämonen und vergab Menschen ihre Sünden. Damit war klar: Gott hat alles Heil an Jesus gebunden. (Siehe Apg. 4, 12.) Wer in den Himmel kommen will, braucht Jesus. Er hat uns den Zugang erschlossen, als er am Kreuz für unsere Sünde starb. Dort hat der schuldlose Sohn Gottes die Todes-Strafe, die über jeden Menschen wegen seiner Sünde verhängt ist, freiwillig erlitten, damit wir nicht zugrunde gehen müssen, sondern das ewige Leben bekommen. (Lies Jes. 53, 4-6; Matth. 1, 21; Luk. 23, 33. 34. 39-43; Röm. 5, 18. 19.) Nun ist der Himmel für alle Menschen offen. Aber es kommen nicht automatisch alle, alle in den Himmel (Jes. 55, 7; Hes. 18, 32). Lukas 15 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, 19 ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heissen, mach mich wie einen deiner Tagelöhner. 20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn zärtlich. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heissen. 22 Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt das beste Kleid her und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füsse; 23 und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Psalm 51 6 Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen; damit du im Recht bist mit deinem Reden, rein erfunden in deinem Richten.
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