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05.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung V

04.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung IV

03.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung III

02.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung II

01.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung I

31.12. Ausklang

30.12. Lichtglanz der göttlichen Wahrheit

29.12. Das verlorene Bild des Menschen
 
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Datum: Donnerstag, 01.01.2009
Bibelstelle: Psalm 90, 14. 17; Lukas 18, 27
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung I



Psalm 90
14 Sättige uns am Morgen mit deiner Gnade, so werden wir jubeln und uns freuen in allen unseren Tagen.
17 Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns und befestige über uns das Werk unserer Hände! Ja, das Werk unserer Hände, befestige [du] es!
Lukas 18
27 Er aber sprach: Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.

Wie sehr wünschen wir uns für das Jahr 2009 Gottes Segen und Hilfe, seine
tröstende Nähe, sein Führen und Leiten und gute Erfahrungen mit den
vielfältigen ermutigenden Zusagen in seinem Wort! Wie viel Zuversicht
können wir bereits aus nur einem Psalm gewinnen: Zum Beispiel Psalm 91.
Wie mögen wir die neue Jahreslosung »Was bei den Menschen unmöglich
ist, das ist bei Gott möglich.« empfinden (Luk. 18, 27)? Will uns dieses Wort
aufrütteln und korrigieren oder trösten und ermutigen oder beides? Wird
Gott aus dem Unmöglich ein Möglich schaffen, wenn wir in unlösbaren
Problemen stecken und alle Mittel ausgeschöpft haben? Können wir überhaupt
dem Herrn so tief vertrauen, dass er auch in meinem Fall auf diese
Weise handelt? Kennen wir nicht sogar den Rückzug in die Enttäuschung,
weil scheinbar alles beim Alten bleibt?

Wir sehen, unsere Jahreslosung hat es in sich. Darum müssen wir uns mit
dem Zusammenhang des Geschehens, in den sie eingeordnet ist, befassen.
Beginnen wir mit der äußeren Situation der Geschichte: Viele Menschen
hatten sich um Jesus und seine Jünger versammelt. Soeben war das Gleichnis
vom selbstgerechten Pharisäer und dem gottesfürchtigen Zöllner verklungen,
da fassten einige Eltern den Entschluss, ihre kleinen Kinder zu
Jesus zu bringen: Lukas 18, 15-17. Diese Begegnung verdeutlicht: Jesus hat
ein Herz für Kinder, für die kleinen und hilflosen Leute. Sie sind nicht zu
gering für das Reich Gottes. Im Gegenteil, sie sind dem Herrn hoch willkommen.
– Da löst sich ein vornehmer Mann aus den Reihen der Zuhörer. Ob ihn
das Wort des Herrn: »Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der
wird nicht hineinkommen.« berührt hat? Jedenfalls ist der »Oberste« nicht
zu stolz, sein Anliegen Jesus vorzutragen, um mit ihm in ein sehr persönliches
Gespräch einzutreten.


 

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