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nächsten Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung II vorherigen Text: Ausklang Archiv Datum: Donnerstag, 01.01.2009 Bibelstelle: Psalm 90, 14. 17; Lukas 18, 27 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung I Psalm 90 14 Sättige uns am Morgen mit deiner Gnade, so werden wir jubeln und uns freuen in allen unseren Tagen. 17 Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns und befestige über uns das Werk unserer Hände! Ja, das Werk unserer Hände, befestige [du] es! Lukas 18 27 Er aber sprach: Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott. Wie sehr wünschen wir uns für das Jahr 2009 Gottes Segen und Hilfe, seine tröstende Nähe, sein Führen und Leiten und gute Erfahrungen mit den vielfältigen ermutigenden Zusagen in seinem Wort! Wie viel Zuversicht können wir bereits aus nur einem Psalm gewinnen: Zum Beispiel Psalm 91. Wie mögen wir die neue Jahreslosung »Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.« empfinden (Luk. 18, 27)? Will uns dieses Wort aufrütteln und korrigieren oder trösten und ermutigen oder beides? Wird Gott aus dem Unmöglich ein Möglich schaffen, wenn wir in unlösbaren Problemen stecken und alle Mittel ausgeschöpft haben? Können wir überhaupt dem Herrn so tief vertrauen, dass er auch in meinem Fall auf diese Weise handelt? Kennen wir nicht sogar den Rückzug in die Enttäuschung, weil scheinbar alles beim Alten bleibt? Wir sehen, unsere Jahreslosung hat es in sich. Darum müssen wir uns mit dem Zusammenhang des Geschehens, in den sie eingeordnet ist, befassen. Beginnen wir mit der äußeren Situation der Geschichte: Viele Menschen hatten sich um Jesus und seine Jünger versammelt. Soeben war das Gleichnis vom selbstgerechten Pharisäer und dem gottesfürchtigen Zöllner verklungen, da fassten einige Eltern den Entschluss, ihre kleinen Kinder zu Jesus zu bringen: Lukas 18, 15-17. Diese Begegnung verdeutlicht: Jesus hat ein Herz für Kinder, für die kleinen und hilflosen Leute. Sie sind nicht zu gering für das Reich Gottes. Im Gegenteil, sie sind dem Herrn hoch willkommen. – Da löst sich ein vornehmer Mann aus den Reihen der Zuhörer. Ob ihn das Wort des Herrn: »Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.« berührt hat? Jedenfalls ist der »Oberste« nicht zu stolz, sein Anliegen Jesus vorzutragen, um mit ihm in ein sehr persönliches Gespräch einzutreten.
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