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nächsten Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung III vorherigen Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung I Archiv Datum: Freitag, 02.01.2009 Bibelstelle: Lukas 18, 18-21; 1. Johannes 5, 20 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung II Lukas 18 18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was muss ich getan haben, um ewiges Leben zu erben? 19 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott. 20 Die Gebote weisst du: `Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben; ehre deinen Vater und deine Mutter. 21 Er aber sprach: Dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an. 1. Johannes 5 20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Zweifellos – dieser Mann ist ein Besonderer, eine angenehme Persönlichkeit: Als »Oberster« bekleidet er einen verantwortungsvollen Posten, kehrt aber seine Stellung nicht heraus. Arroganz liegt ihm fern. Der Mann gehört zu den gebildeten, aber nicht eingebildeten Leuten. Er weiß nicht schon alles, sondern hat noch Fragen, und er stellt sie: ehrlich, direkt und zuvorkommend – und das in aller Öffentlichkeit. Darüber hinaus fällt auch sein klarer Durchblick auf. Er sieht in Jesus einen überlegenen Gesetzeslehrer und worauf es im Leben und Sterben wirklich ankommt: Ich brauche ewiges Leben. Nur, wie bekomme ich das? Offenbar lässt ihm diese Frage keine Ruhe, auch wenn er zu den »edlen« Menschen gehört, zu denen, die darum ringen, Gott zu gefallen und ein gutes Leben zu führen. So wird er sich tapfer den Versuchungen des Lebens entgegengestellt haben. Und Jesus gewann diesen Menschen sofort lieb (Mark. 10, 21). Umso befremdlicher erscheint die Antwort des Herrn auf die wohlwollende Anrede »Guter Meister«: »Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.« Und dann zeigt der Herr ihm die Konsequenz auf: »Wenn du damit recht hast, dass ich ›gut‹ bin, dann musst du auch zugestehen, dass ich ›Gott‹ bin. Denn ›außer Gott allein ist niemand gut‹. Das heißt doch: Jesus wirft die Frage nach seiner eigenen Person auf« (G. Maier; vgl. Matth. 22, 41-46). Wäre Jesus nicht mehr als ein gutes Vorbild, ein ausgezeichneter Lehrer, ein großer Prophet, ein hingegebener Märtyrer, ein berühmter Sozial-Reformer, aber nicht Gottes Sohn, dann wäre er ein Super-Mensch gewesen, doch nicht unser Erlöser von Sünde und Sieger über Hölle, Tod und Teufel. Denn allein der sündlose Sohn Gottes hat uns eine vollkommene Erlösung geschaffen. (Siehe Mark. 15, 39; Luk. 4, 33-36. 41; 5, 20-24; 22, 70; Gal. 2, 20; Kol. 1, 14; 1. Joh. 5, 10. 12. 20.)
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