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nächsten Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung IV vorherigen Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung II Archiv Datum: Samstag, 03.01.2009 Bibelstelle: Lukas 18, 19-22; Markus 10, 21 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung III Lukas 18 19 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott. 20 Die Gebote weisst du: `Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben; ehre deinen Vater und deine Mutter. 21 Er aber sprach: Dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an. Markus 10 21 Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eins fehlt dir; geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach! Die Frage nach dem ewigen Leben war gestellt. Wieder erstaunt die Antwort von Jesus. Zunächst sehen wir, dass der Herr den Mann dort abholt, wo er glaubensmäßig steht, und am Leben des Obersten als frommer Jude anknüpft. Was würde sich besser eignen als die Zehn Gebote anzusprechen, galten sie doch als offizielles Glaubensgut. Von klein auf war jeder Jude mit ihnen vertraut. Bemerkenswert ist, dass Jesus mit der zweiten Hälfte der Zehn Gebote beginnt. Sie regelt die Beziehung von Mensch zu Mensch: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« Wir staunen nicht schlecht, dass der Oberste voller Überzeugung auf seinen Gehorsam verweist. Ebenso überraschend ist das Verhalten von Jesus. Er ruft nicht aus: »Das ist ganz und gar unmöglich! Kennst du nicht dein Herz?« Der Herr tadelt nicht, aber er lobt auch nicht. Vielmehr führt er den Mann seelsorgerlich zupackend einen Schritt weiter: »Eins fehlt dir noch.« Jesus knüpft genau dort an, wo der Oberste einen Mangel empfand. »Was muss ich tun, damit ich ewiges Leben bekomme?« Wenn Jesus nun diesem Mann gebietet, alles zum Wohl der Armen zu verkaufen, richtet er das erste Gebot auf: »Ich bin der Herr, dein Gott.« Solange Jahwe nicht dein Gott und Herr ist, fehlt dir das ewige Leben, der »Schatz im Himmel«. Die Aufforderung von Jesus, sich von allen irdischen Gütern zu lösen, ist der Prüfstein für die Bereitschaft, sein Leben ausschließlich an Gott zu binden. Darum ruft Jesus, der Sohn Gottes: »Komm, und folge mir nach!« Wörtlich sagt er: »Hierher, hinter mich!« (Lies Mark. 1, 16-20; 2, 14; 10, 28.)
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