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nächsten Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung V vorherigen Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung III Archiv Datum: Sonntag, 04.01.2009 Bibelstelle: Lukas 18, 22-25; 2. Mose 20, 2. 3; Matthäus 16, 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung IV Lukas 18 22 Als aber Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben, und komm, folge mir nach! 23 Als er aber dies hörte, wurde er sehr betrübt, denn er war sehr reich. 24 Als aber Jesus sah, dass er sehr betrübt wurde, sprach er: Wie schwer werden die, welche Güter haben, in das Reich Gottes kommen! 25 Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr eingeht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt. 2. Mose 20 3 Du sollst keine andern Götter haben neben mir. - Matthäus 16 26 Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüsste? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben? In jenem Augenblick, in dem der Oberste sich gegen das Angebot von Jesus entschied, kam eine große Traurigkeit in sein Herz. Die Absage an Jesus macht tief unglücklich. Man könnte sich fragen: Musste Jesus so unerbittlich fordern (Luk. 18, 22)? Ja, er musste es. Warum? • Wenn einer weiß, was auf dem Spiel steht – ewiges Leben oder ewiges Verderben – dann Jesus. Deshalb ringt er mit großer Liebe und ganzem Ernst um jeden Menschen. • Offenbar sieht Jesus in der Hingabe eines Menschen an den Mammon eine besondere Gefahr. »Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon« (Matth. 6, 24; vgl. Luk. 12, 15; 1. Tim. 6, 10; Hebr. 13, 5). • Es gilt zu bedenken, dass Jesus den Reichtum eines Menschen nicht ausschließlich auf das Geld beschränkt. Die wörtliche Übersetzung von Vers 24 weist darauf hin, dass mit dem Begriff »die Reichen« nicht nur an viel Geld, sondern auch an sonstigen Besitz, eine hohe Position, geistige oder künstlerische Reichtümer gedacht ist. • Es wäre ein Fehlschluss zu denken: Wer arm und bescheiden lebt, hat einen größeren Vorteil bei Gott. Die alles entscheidende Frage lautet: Woran hängst du dein Herz? Das kann eine Briefmarke sein, ein besonderer Stein, Kleidung, die Sorgen des Lebens . . . Im Herzen liegen die Hindernisse, die eine Hingabe an Gott blockieren. Im Fall unseres Obersten sind es die irdischen Reichtümer, die ihn hinderten, den »Schatz im Himmel« zu ergreifen. (Vgl. Matth. 6, 19; Luk. 12, 21.) Zum Nachdenken: »Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, auf dass er gewinne, was er nicht verlieren kann« (J. Elliot).
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