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nächsten Text: Abraham und Sara I vorherigen Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung V Archiv Datum: Dienstag, 06.01.2009 Bibelstelle: Lukas 18, 22. 28 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung VI Lukas 18 22 Als aber Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben, und komm, folge mir nach! 28 Petrus aber sprach: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Die Begegnung zwischen Jesus und dem Obersten kann die Frage aufwerfen: Muss jeder, der Christ werden will, seinen Besitz aufgeben? Das Wort des Herrn in Lukas 12, 33 scheint das zu bestätigen. Auch die Jünger von Jesus sind sehr verunsichert: »Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt.« Immer wieder gab es in der Kirchengeschichte solche, die um des Reiches Gottes willen ihr Hab und Gut hinter sich ließen. Man denke etwa an Franz von Assisi oder Petrus Waldus (Valdes). Bis in unsere Zeit sehen sich Menschen so oder ähnlich von Gott geführt. Entscheidend bleibt: Wer sich Jesus anvertraut, gehört ihm, mit allem, was er ist und hat. Praktisch bedeutet dies, dass er auch der Herr über Hab und Gut ist. So hielten es die Frauen Maria Magdalena und Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen (Jesus und seinen Jüngern) dienten mit ihrer Habe (Luk. 8, 1-3). Was bin ich bereit, – freiwillig, von der Liebe zu Jesus motiviert, in Gottes Reich einzubringen? Jesus wird es uns zeigen, und wir werden seinen Segen empfangen: Siehe 1. Mose 14, 19. 20; Maleachi 3, 10 und Lukas 18, 29. 30. »Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen Güter und Gaben; was wir nur haben, alles sei Gotte zum Opfer gesetzt! Die besten Güter sind unsre Gemüter; dankbare Lieder sind Weihrauch und Widder, an welchen er sich am meisten ergötzt. Abend und Morgen sind seine Sorgen; segnen und mehren, Unglück verwehren sind seine Werke und Taten allein. Wenn wir uns legen, so ist er zugegen; wenn wir aufstehen, so lässt er aufgehen über uns seiner Barmherzigkeit Schein« (P. Gerhardt).
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