Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

11.01. Maria, die Mutter von Jesus I

10.01. Hiob – Wer war dieser Mann? - II

09.01. Hiob – Wer war dieser Mann? - I

08.01. Abraham und Sara II

07.01. Abraham und Sara I

06.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung VI

05.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung V

04.01. Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung IV
 
nächsten Text: Abraham und Sara II
vorherigen Text: Wenn Unmögliches möglich wird – Impulse zur Jahreslosung VI
Archiv



Datum: Mittwoch, 07.01.2009
Bibelstelle: 1. Mose 11, 29. 30
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Abraham und Sara I



1. Mose 11
29 Und Abram und Nahor nahmen sich Frauen; der Name von Abrams Frau war Sarai, und der Name von Nahors Frau war Milka, [die] Tochter Harans, des Vaters der Milka und des Vaters der Jiska.
30 Sarai aber war unfruchtbar, sie hatte kein Kind.

Wir haben unsere Jahreslosung zunächst in ihrem Text-Zusammenhang
betrachtet. Die Bibel berichtet darüber hinaus von vielen anderen Situationen,
die bezeugen: »Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott
möglich.«

Die viele Hoffnungen mögen im Leben dieses Ehepaares zerbrochen sein?
Abraham und Sara wünschten sich nichts sehnlicher als ein Kind. Dann
leuchtete ganz überraschend am Horizont ein helles Licht auf. Gott selber
offenbarte sich Abraham und gab ihm eine unglaubliche Verheißung: Wir
lesen 1.Mose 12, 1-8. Das vollmächtige Wort Gottes leitete einen ganz neuen
Lebensabschnitt ein. Ermutigt und zuversichtlich mögen Abraham und Sara
in die Zukunft geblickt haben. Doch im Lauf der Zeit kam Abrahams Glaube
ins Wanken. Die Zusage Gottes behielt er zwar im Kopf, aber im Herzen
breiteten sich Zweifel und Mutlosigkeit aus: »Herr, mein Gott, was willst du
mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder . . . Mir hast du keine Nachkommen
gegeben . . . « (1. Mose 15, 2. 3). Gott aber steht zu seinem Versprechen.
Er stärkt Abraham durch sein Wort: Lies 1. Mose 15, 4-6. Dann kam jener
verhängnisvolle Tag, an dem Sara und Abraham die Zusage Gottes eigenmächtig
»vorantrieben«. (Siehe 1. Mose 16, 1-3. 15.) Nach der Geburt Ismaels
bricht die Erzählung von Abrahams Familiengeschichte ab. Sie nimmt den
Faden erst wieder auf, als Ismael schon das Jugendalter erreicht hat. (Vgl. 1. Mose 16, 16; 17, 1.) Wie mag es Abraham und Sara in dieser Zeit ergangen sein? Ihr Ungehorsam war geschehen und sollte sich verhängnisvoll auswirken. Doch in aller Bedrückung gibt es wirkliche Entlastung: die aufrichtige Bitte um Vergebung (Ps. 32, 5; Spr. 28, 13). »Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, dass sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meine Sünden hinter dich zurück« (Jes. 38, 17; vgl. 54, 8).


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto