Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

15.01. Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - I

14.01. Der hilflose Vater II

13.01. Der hilflose Vater I

12.01. Maria, die Mutter von Jesus II

11.01. Maria, die Mutter von Jesus I

10.01. Hiob – Wer war dieser Mann? - II

09.01. Hiob – Wer war dieser Mann? - I

08.01. Abraham und Sara II
 
nächsten Text: Maria, die Mutter von Jesus II
vorherigen Text: Hiob – Wer war dieser Mann? - II
Archiv



Datum: Sonntag, 11.01.2009
Bibelstelle: Lukas 1, 26-33
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Maria, die Mutter von Jesus I



Lukas 1
26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt,
27 zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria.
28 Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüsst, Begnadigte! Der Herr [ist] mit dir.
29 Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruss dies sei.
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm seinen Namen Jesus nennen.
32 Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.

Sie wohnte in Nazareth, einer kleinen, verwinkelten Ortschaft, – im Alten
Testament ganz unbekannt. Ausgerechnet diesen Ort sucht Gott für sein
einzigartiges Wirken aus und ausgerechnet Maria. Sie war jung, kam aus
unbekannten Kreisen. Nicht einmal die Eltern sind bekannt. Aber bei Gott
ist sie die »Begnadete«. (Lies Luk. 1, 26-28.)

Der Herr geht ungewöhnliche Wege. Er kann dazu auch Engel benutzen.
(Vgl. Ps. 103, 20. 21; Hebr. 1, 14.) Gabriel sucht Maria in ihrem Zuhause auf.
Sie war mit Josef »verlobt«. Das heißt: Der Ehevertrag war nach damaliger
Sitte bereits geschlossen. Aber die beiden lebten noch nicht zusammen. Von
Maria wird gesagt, dass sie noch »Jungfrau« war. Diese Tatsache ist bedeutsam.
Sie soll zum einen das Wunder, das Gott tun will, vorbereiten, zum
anderen soll sie aufzeigen, dass Gott sein Wort niemals bricht. Darauf weist
besonders Jesaja 7, 14 hin: »Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird
einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.« Aus dem hebräischen
Urtext geht eindeutig hervor: Die »junge Frau« ist noch »Jungfrau«. Sie wird
von Gott erwählt. Der Heilige Geist soll über sie kommen und das Unmögliche
wirken. Er wird in Maria eine Neuschöpfung vollbringen, so dass ohne
menschliche Vaterschaft ein Sohn geboren wird. Das Kind ist also Sohn
Gottes und es ist seiner Herkunft nach Gott. (Lies Luk. 1, 35.)

Werfen wir einen Blick auf Josef! Er war ein Nachkomme Davids, dem Gott
ein »ewiges Königreich« zugesagt hatte. (Siehe 2. Sam. 7, 12. 13. 16.) Diese
Verheißung soll sich jetzt, da Jesus, der »Sohn Davids«, geboren werden soll,
erfüllen. (Lies Jesaja 9, 5. 6.) Wir können uns nicht tief genug einprägen:
Gott steht zu seinem Wort. Er wird es niemals brechen. »Des Herrn Wort ist
wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss« (Ps. 33, 4). »Nicht ein
Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue.
Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht
aufrechthalten?« (4. Mose 23, 19)



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto