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nächsten Text: Maria, die Mutter von Jesus II vorherigen Text: Hiob – Wer war dieser Mann? - II Archiv Datum: Sonntag, 11.01.2009 Bibelstelle: Lukas 1, 26-33 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Maria, die Mutter von Jesus I Lukas 1 26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt, 27 zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. 28 Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüsst, Begnadigte! Der Herr [ist] mit dir. 29 Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruss dies sei. 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm seinen Namen Jesus nennen. 32 Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; 33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein. Sie wohnte in Nazareth, einer kleinen, verwinkelten Ortschaft, – im Alten Testament ganz unbekannt. Ausgerechnet diesen Ort sucht Gott für sein einzigartiges Wirken aus und ausgerechnet Maria. Sie war jung, kam aus unbekannten Kreisen. Nicht einmal die Eltern sind bekannt. Aber bei Gott ist sie die »Begnadete«. (Lies Luk. 1, 26-28.) Der Herr geht ungewöhnliche Wege. Er kann dazu auch Engel benutzen. (Vgl. Ps. 103, 20. 21; Hebr. 1, 14.) Gabriel sucht Maria in ihrem Zuhause auf. Sie war mit Josef »verlobt«. Das heißt: Der Ehevertrag war nach damaliger Sitte bereits geschlossen. Aber die beiden lebten noch nicht zusammen. Von Maria wird gesagt, dass sie noch »Jungfrau« war. Diese Tatsache ist bedeutsam. Sie soll zum einen das Wunder, das Gott tun will, vorbereiten, zum anderen soll sie aufzeigen, dass Gott sein Wort niemals bricht. Darauf weist besonders Jesaja 7, 14 hin: »Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.« Aus dem hebräischen Urtext geht eindeutig hervor: Die »junge Frau« ist noch »Jungfrau«. Sie wird von Gott erwählt. Der Heilige Geist soll über sie kommen und das Unmögliche wirken. Er wird in Maria eine Neuschöpfung vollbringen, so dass ohne menschliche Vaterschaft ein Sohn geboren wird. Das Kind ist also Sohn Gottes und es ist seiner Herkunft nach Gott. (Lies Luk. 1, 35.) Werfen wir einen Blick auf Josef! Er war ein Nachkomme Davids, dem Gott ein »ewiges Königreich« zugesagt hatte. (Siehe 2. Sam. 7, 12. 13. 16.) Diese Verheißung soll sich jetzt, da Jesus, der »Sohn Davids«, geboren werden soll, erfüllen. (Lies Jesaja 9, 5. 6.) Wir können uns nicht tief genug einprägen: Gott steht zu seinem Wort. Er wird es niemals brechen. »Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss« (Ps. 33, 4). »Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrechthalten?« (4. Mose 23, 19)
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