|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Der hilflose Vater I vorherigen Text: Maria, die Mutter von Jesus I Archiv Datum: Montag, 12.01.2009 Bibelstelle: Lukas 1, 29. 30. 34-38 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Maria, die Mutter von Jesus II Lukas 1 29 Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruss dies sei. 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. 34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiss? 35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. 37 Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein. 38 Maria aber sprach: Siehe, [ich bin] die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort. Und der Engel schied von ihr. Maria steckt in einer Situation, in der alles darauf hinweist: Unmöglich! Unmöglich! Wie hilft der Herr Maria persönlich? Gott weiß, dass Maria nichts vorzuweisen hat, und Maria weiß es auch. Gerade diese »Niedrigkeit« ist Anknüpfungspunkt für Gottes Gnade. Wir sind gewiss nicht Maria, und doch sind wir vertraut mit Situationen, in denen wir uns unendlich klein, hilflos und schwach vorkommen. Doch er spricht uns zu: »Meine Gnade reicht aus für dich. Denn in Schwachheit gelangt die Kraft Gottes zur Vollendung « (2. Kor. 12, 9 Bruns). Auch dann, wenn wir fragen: Wie soll das gehen?, dürfen wir uns daran erinnern, dass Gottes Wort kein »leeres Wort« ist, sondern bewirkt, was Gott gefällt, und ausführt, wozu er es gesandt hat (Jes. 55, 11). Der Herr offenbarte Maria sein Wort. Er zeigte ihr seinen Willen und stimmte seinen Plan auf die Schwangerschaft Elisabeths ab. Auch sie erlebte – wie einst Sara und Hanna –, dass bei Gott kein Ding unmöglich ist. Wie sehr mochte Gottes Hinweis auf sein Wunder an Elisabeth Maria gestärkt, zufrieden und gewiss gemacht haben! Sie beugt sich unter den Willen Gottes und möchte ihm von Herzen dienen.
| |||||||||
|
| ||||||||||