Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

18.01. Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - IV

17.01. Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - III

16.01. Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - II

15.01. Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - I

14.01. Der hilflose Vater II

13.01. Der hilflose Vater I

12.01. Maria, die Mutter von Jesus II

11.01. Maria, die Mutter von Jesus I
 
nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - I
vorherigen Text: Der hilflose Vater I
Archiv



Datum: Mittwoch, 14.01.2009
Bibelstelle: Markus 9, 23. 24. 28. 29
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der hilflose Vater II



Markus 9
23 Jesus aber sprach zu ihm: `Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.
24 Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!
28 Und als er in ein Haus gegangen war, fragten ihn seine Jünger allein: Warum haben wir ihn nicht austreiben können?
29 Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren als nur durch Gebet.

Der Vater des Jungen hatte Jesus nach seinem Können gefragt. Jesus aber
fragt den Vater nach seinem Vertrauen. »Dem Glaubenden ist alles möglich.«
Dieser Satz mag so gewaltig vor uns stehen wie die höchsten Berge der Welt.
Wir stehen ängstlich und kleinmütig davor. Schließlich haben wir auch
genügend Erfahrungen mit unseren bescheidenen Versuchen, mit Enttäuschungen,
Unglauben und Ungehorsam gemacht. Anderen scheint alles zu
gelingen. Sie sind geistreich, engagiert und fit – sozusagen die Schrittmacher
der Gemeinde. Haben nun die einen einen schwachen, die anderen
einen starken Glauben? Was meint Jesus, wenn er sagt: »Dem Glaubenden
ist alles möglich«?

• Der Glaube ist keine Leistung, sondern Vertrauen, Vertrautheit, Zutrauen.
– »Eines Nachts brach in einem Haus ein Brand aus. Während die
Flammen hervorschießen, stürzen Eltern und Kinder aus dem Haus. Entsetzt
sehen sie dem Schauspiel dieses Brandes zu. Plötzlich bemerken sie,
dass der Jüngste fehlt, ein fünfjähriger Junge, der sich im Augenblick der
Flucht vor Rauch und Flammen fürchtete und in den oberen Stock kletterte.
Man schaut einander an. Keine Möglichkeit, sich in etwas hineinzuwagen,
das immer mehr zu einem Glutofen wird. Da öffnet sich oben ein Fenster.
Das Kind ruft um Hilfe. Sein Vater sieht es und schreit ihm zu: ›Spring!‹ Das
Kind sieht nur Rauch und Flammen. Es hört aber die Stimme des Vaters und
antwortet: ›Vater, ich sehe dich nicht!‹ Der Vater ruft ihm zu: ›Aber ich sehe
dich, und das genügt, spring!‹ Das Kind sprang und fand sich heil und gesund
in den Armen seines Vaters, der es aufgefangen hatte« (L.-J. Luenes).

• Glaube ist unbegrenzte Offenheit vor Gott. Seine Menschenfreundlichkeit
öffnet unser Herz für das anhaltende Gespräch mit ihm. Hier berührt er
unsere Verhärtungen und löst uns aus dem Netz des Unglaubens und der
Oberflächlichkeit. Im Gespräch mit Jesus bevollmächtigt er uns zum »Glauben,
der durch die Liebe tätig ist« (Gal. 5, 6).



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto