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nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - III vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - I Archiv Datum: Freitag, 16.01.2009 Bibelstelle: Psalm 40, 13. 14; 34, 2-10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - II Psalm 40 13 Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben, meine Sünden haben mich erreicht, dass ich nicht aufzublicken vermag; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen. 14 Lass dir gefallen, HERR, mich zu erretten! HERR, eile zu meiner Hilfe! Psalm 34 2 Den HERRN will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein. 3 In dem HERRN soll sich rühmen meine Seele; hören werden es die Sanftmütigen und sich freuen. 4 Erhebt den HERRN mit mir, lasst uns miteinander erhöhen seinen Namen! 5 Ich suchte den HERRN, und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettete er mich. 6 Sie blickten auf ihn und strahlten, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. 7 Dieser Elende rief, und der HERR hörte, und aus allen seinen Bedrängnissen rettete er ihn. 8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie. 9 Schmecket und sehet, dass der HERR gütig ist! Glücklich der Mann, der sich bei ihm birgt! 10 Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! Denn keinen Mangel haben die, die ihn fürchten. Alles, was Menschenherzen an Hoffnung, Dankbarkeit und Freude bewegt, alle Enttäuschungen, Schmerzen und Bitterkeiten finden wir in den Psalmen, dem einzigartigen Gebetbuch der Bibel. Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass manche Psalmen voller Fragen und Zweifel sind; denn so ist unser Herz. Die Psalmen sprechen vom Staub des Alltags, lassen uns aber nicht zerbrochen am Boden liegen. Sie nehmen uns bei der Hand und richten uns auf. Sorgen und Kummer, Ängste und niederschmetternde Gedanken, wer kennt sie nicht? Von David können wir lernen, dennoch in der Spur des Vertrauens zu bleiben oder sie neu zu entdecken. So kann der Beter am Ende von Psalm 40 zuversichtlich bekennen » . . . aber der Herr sorgt für mich.« »Wenn der Herr deinen Lebensbaum schüttelt, dass die Blätter herunterfliegen, was will er anderes, als dass du durch die kahlen Äste und Zweige den lichten Himmel umso besser siehst?« (E. Frommel) (Lies Ps. 56, 2-12; 62, 1-9; 66, 8-12.) Die Tiefen in unserem Leben lehren uns Dinge, die wir sonst nie lernen würden. Leiden haben mit der »Erziehungs-Kunst« Gottes zu tun. Wenn wir in den Nöten stecken, sehen wir das oft nicht. Vielleicht können wir erst Jahre später feststellen: »Zum Heile ward mir bitteres Leid.« Ein Christ unserer Tage hat es so ausgedrückt: »Ohne Schwere würde der Anker das Boot nicht halten. Ohne Widerstand würde der Muskel nicht wachsen. Ohne Spannung würde der Bogen keinen Pfeil schießen. Ohne Belastung wüssten wir nicht die Grenzen der Belastbarkeit. Ohne Gewicht bliebe der Same nicht in der Erde. Ohne Ballast wäre der Ballon nicht zu steuern. Ohne Schwere würde ich davonfliegen, weder Halt haben noch geben und ohne Verständnis sein für die Schwere der Welt!« (Lies Hiob 5, 17-19; 2. Kor. 4, 8-11. 16-18.)
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