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nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - IV vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - II Archiv Datum: Samstag, 17.01.2009 Bibelstelle: Psalm 40, 13; 116, 1-7 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - III Psalm 40 13 Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben, meine Sünden haben mich erreicht, dass ich nicht aufzublicken vermag; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen. Psalm 116 1 Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. 2 Ja, er hat zu mir geneigt sein Ohr; und an [allen] meinen Tagen werde ich [ihn an]rufen. 3 Es umfingen mich die Fesseln des Todes, die Ängste des Scheols erreichten mich. Ich geriet in Not und Kummer. 4 Da rief ich den Namen des HERRN an: `Bitte, HERR, rette meine Seele! 5 Gnädig ist der HERR und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. 6 Der HERR behütet die Einfältigen. Ich war schwach, doch er hat mich gerettet. 7 Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn der HERR hat dir Gutes erwiesen. »Es umgeben mich Leiden ohne Zahl.« Wie nahe liegt da der Gedanke: Gott hat mich verlassen. Wie schnell fühlen wir uns einsam in unserem Jammer und Elend. »Herr, mein Gott, hast du mich verlassen?« Dieses Gefühl des Verlassenseins, die nicht mehr überschaubare Lage, die zahlreichen Sorgen wollen uns zu Boden werfen. Aber Leiden sind nicht Zeichen dafür, dass Gott uns verlassen hat, sondern gerade in Leidenszeiten hat er uns seine Gegenwart zugesagt. David konnte aus persönlicher Erfahrung sagen: »Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben« (Ps. 34, 19. 20; lies Ps. 54, 3; 71, 1-8). Wenn Gott Leid und Leiden in unser Leben hineinordnet, dann verfolgt er damit ein Ziel. Doch wenn wir ihm das Steuer unseres Lebens überlassen, führt er seinen Plan mit uns zu seiner Ehre und zum Besten für uns hinaus. Ein Mitarbeiter des Gemeindepflanzungsprojekts »Oase im Reitbahnviertel« (Neubrandenburg) wurde durch eine schwere Erkrankung mitten aus der aufblühenden missionarischen Arbeit herausgerissen. In einem Rundbrief ließ er uns teilnehmen an seinem Ergehen. Auf die Frage, wie es ihm mit der Krankheit gehe, schreibt er: »Es gibt zwei Seiten: Zum einen ist da das Wissen um die Krankheit und um die Therapie mit den dazugehörenden Folgen. Es fällt mir nicht ganz leicht, einfach von einem Augenblick zum andern aus dem normalen Leben herausgenommen zu sein. Die andere Seite ist die geistliche Seite, und die spielt eine vordergründige Rolle. Als Familie fühlen wir uns in eine große Gemeinschaft von vielen Betern eingebettet, ein fast nicht zu beschreibendes Phänomen. Einfach einzigartig!« Welch eine Stärkung ist es, Beter hinter sich zu wissen, die uns durch solch schwere Zeiten begleiten. Unterschätzen wir nicht manchmal die Macht des Gebets? (Lies Matth. 18, 20; Eph. 6, 18.)
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