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nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - VI vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - IV Archiv Datum: Montag, 19.01.2009 Bibelstelle: Psalm 40, 13; Sprüche 24, 16 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - V Psalm 40 13 Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben, meine Sünden haben mich erreicht, dass ich nicht aufzublicken vermag; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen. Sprüche 24 16 Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht [doch wieder] auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück. »Unlösbare Schwierigkeiten haben sich vor mir aufgetürmt, sie nehmen kein Ende.« Die Missionarin Amy Carmichael erzählt in ihrem Buch »Es sollen wohl Berge weichen« von einem bewegenden Erlebnis. Sie war nach einem sehr anstrengenden Missionseinsatz nach England zurückgekehrt. Dort begegnete sie auf einer Konferenz dem Pfarrer und Schriftsteller Andrew Murray. Amy war neugierig, ob Murray so gut war wie seine Bücher, und sie fand, dass er noch besser war. »Er war nur gütig«, sagte sie, »er hatte auch einen köstlichen, trockenen Humor; er war unerschrocken, unkompliziert und bescheiden. Und er war sehr liebevoll.« – Dann widerfuhr Murray etwas Schreckliches. Amy Carmichael berichtet, wie er darauf reagierte: »Er war eine Weile still vor seinem Gott. Dann schrieb er Folgendes nieder: • Der Herr brachte mich hierher. Es geschieht nach seinem Willen, dass ich an diesem engherzigen Platz bin. In dieser Gewissheit will ich stille sein. • Er wird mich hier in seiner Liebe bewahren und mir Gnade schenken, mich wie sein Kind zu betragen. • Er wird aus der Versuchung seinen Segen machen, indem er mich die Lektionen lernen lässt, die ich nach seinem Willen lernen soll, und indem er in mir die Gnade wirkt, die er schenken möchte. • Als Letztes kann er mich zu seiner Stunde wieder hier herausbringen – wie und wann er es für richtig hält. Ich bin also hier durch Gottes Führung, in seiner Bewahrung, unter seiner Erziehung, solange er es will.« Ob die Dinge, die uns über die Maßen beschweren wollen, nicht auch für uns ein anderes Gewicht bekommen, wenn wir sie aus der Perspektive Andrew Murrays ansehen lernen? (Lies Jer. 29, 11-14a; Ps. 63, 9.)
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